Mag. Florian Friedrich, BA

Psychotherapie, Beratung und Coaching


Wichtig: Ich bin in meiner Praxis voll und kann daher keine Ersttermine

 für neue Klient*innen anbieten.

HPV (Gebärmutterhalskrebs) - Psychologische Hilfe

Florian Friedrich • 22. Oktober 2024

Meine Hilfe und Unterstützung in Salzburg, Wien, Hamburg und München

Ich biete psychologische Hilfe, Beratung und Psychotherapie für Frauen an, die unter Gebärmutterhalskrebs leiden - auch online.

HPV (Gebärmutterhalskrebs) - Psychologische Hilfe

Was ist HPV/Gebärmutterhalskrebs?

Beim Gebärmutterhalskrebs handelt es sich um die weltweit zweithäufigste Krebsform und um die dritthäufigste Krebstodesursache bei Frauen. Viele Menschen wissen nicht, dass dieser Krebs meist beim Sex übertragen wird, nämlich durch das Virus HPV.


Factsheet HPV

HPV/FEIGWARZEN:

werden verursacht durch das Humane Papillom Virus und sind eine der häufigsten Ursachen für Gebärmutterhalskrebs. HPV ist in der Gesamtbevölkerung weit verbreitet und in den letzten Jahren zu einer Epidemie geworden. Da HPV mitunter Krebs verursacht (auch Rachen-, Penis- und Analkrebs) ist das Virus gefährlich und wird stark unterschätzt.


MÖGLICHE KRANKHEITSZEICHEN:

sind keine, oder Warzen auf und in den Geschlechtsorganen, die nicht weh tun.


ÜBERTRAGUNGSWEGE:

HPV wird übertragen beim Sex ohne Kondom, beim Oralverkehr, beim Küssen, bei direktem Hautkontakt mit den betroffenen Hautstellen und beim Petting.


MÖGLICHE FOLGEN:

Feigwarzen können immer wieder kommen und auch wuchern; bei Frauen können sie Gebärmutterhalskrebs (Krebs-Metastasen) fördern, bei beiden Geschlechtern führen sie manchmal zu Penis-, Rachen- und Analkrebs.


BEHANDLUNG:

Die Warzen können von Ärzt*innen entfernt werden; wer regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung geht, kann sicher sein, dass auch mögliche Krebsvorstufen rechtzeitig erkannt und damit behandelt werden können.


SCHUTZ:

Kondome verwenden; direkten Kontakt mit Warzen vermeiden; gegen die gefährlichen HPV-Arten gibt es zuverlässige Impfungen; die Impfung ist der beste Schutz.

Film: "Rückgang bei Impfungen HPV"

HPV - ein Virus, das gefährlicher ist als HIV / AIDS. Die Impfung ist der beste Schutz.


Was ist HPV und was hat es mit Gebärmutterhalskrebs zu tun?

HPV steht für Humanes Papillomvirus. HPV kann gefährlicher als HIV, das menschliche Immunschwächevirus, werden: So sterben in Österreich laut der Statistik Austria jedes Jahr 150-180 Frauen an den Folgen von HPV-Gebärmutterhalskrebs. An AIDS hingegen stirbt kaum noch jemand (mit der Ausnahme von Menschen, die keine Medikamente gegen HIV einnehmen). 

Mittlerweile gibt es eine zuverlässige Impfung gegen die Risikotypen von HPV, die vor allem für Mädchen und Frauen beworben wird. Doch nicht nur für Mädchen ist die Impfung sinnvoll, da auch Männer betroffen sind. Humane Papilloma Viren können auch am Penis, am Anus, auf der Darmschleimhaut oder im Mund- und Rachenraum Krebs verursachen. Bei der HPV-Impfung handelt es sich um eine der am besten beobachteten Impfungen. Sie ist sicher und nebenwirkungsarm.


Impfungen gegen HPV in Österreich

Im nationalen, kostenfreien Impfprogramm wird der neunfach-Impfstoff gegen HPV für Mädchen und Buben vom neunten bis zum zwölften Geburtstag angeboten. Die HPV-Impfungen werden im bereits bestehenden Schulimpfprogramm in der vierten Klasse Volksschule angeboten. Aber auch an öffentlichen Impfstellen der Bundesländer (Sanitätsdienste der Bezirkshauptmannschaften bzw. Gesundheitsämter) ist die Impfung bis zum zwölften Geburtstag kostenfrei erhältlich. Für Mädchen und Buben vom zwölften bis zum 15. Geburtstag gibt es Nachholimpfungen zum vergünstigten Selbstkostenpreis. Bis zum 15. Geburtstag wird der Impfstoff in zwei Teilimpfungen im Mindestabstand von sechs Monaten verabreicht. Nach dem 15. Geburtstag muss die HPV-Impfung für einen gleichwertigen Schutz dreimal verabreicht werden, wobei die Impfung in den Oberarmmuskel verabreicht wird.


Die Impfung ist ein hervorragender Schutz. Dies beweisen Studien aus Australien, bei welchen aufgrund flächendeckender Impfprogramme kaum noch Krebserkrankungen auftreten, die mit HPV assoziiert sind. Der Gebärmutterhalskrebs ist dort markant zurückgegangen. 

Diagnostik aus hypnosystemischer Sicht
von Florian Friedrich 21. März 2025
Diagnosen sagen nichts über unsere Klient*innen aus Als Hypnosystemiker erlebe ich Diagnosen meist als trivialisierend und als eine die Komplexität reduzierende Vernichtung von Informationen. Zudem werden Diagnosen überwiegend völlig blind für den Kontext gestellt, in dem ein Symptom auftritt. Ziel dienlich sind Diagnosen aus hypnosystemischer Sicht dann, wenn Patient*innen sie wollen, weil sie dadurch Entlastung erfahren (was ich dann wieder utilisieren kann), oder eben für die Krankenkassen und Sozialversicherungsträger. Der Begründer der Hypnosystemik Gunther Schmidt erwähnt etwas augenzwinkernd, dass sich seine Klient*innen eine der häufigsten Diagnosen (etwa "mittelgradige depressive Episode") selbst auswählen dürfen (sie können aber auch ausgewürfelt werden), wobei wir die Diagnosen dann zusammen mit unseren Klient*innen auf möglicherweise negative Auswirkungen überprüfen sollten. 
Die Polyvagaltheorie in der Traumatherapie
von Florian Friedrich 20. März 2025
Was ist die Polyvagaltheorie? Die Polyvagaltheorie geht auf den Psychiater Stephen W. Porges zurück. Sie beschreibt eine neue Sichtweise auf das Autonome Nervensystem . Dieses scannt permanent unsere Umwelt und andere Menschen ab, ob wir sicher oder bedroht sind. Jener Vorgang ist unwillkürlich und ist uns meist völlig unbewusst. Sicherheit ist für uns im Leben das Wichtigste. Das Parasympathische Nervensystem teilt sich noch einmal auf und hat ein soziales Nervensystem , den ventralen Vagus, als Zweig. Dieses wird durch Traumata massiv beeinflusst und arbeitet dann anders. Das Soziale Nervensystem wird durch die Beziehung, Fürsorge und Coregulation unserer Eltern bzw. ersten Bezugspersonen gut ausgebildet und kann dann effektiv und optimal arbeiten. Übrigens: Die Polyvagaltheorie ist in der Wissenschaft umstritten und konnte bis heute empirisch nicht nachgewiesen werden . Das ändert aber nichts an der Praxis der modernen Traumatherapie. In der praktischen Umsetzung hilft die Polyvagaltheorie, und wer heilt, der hat bekanntlich recht.
Hypnosystemische Psychotherapie und Beratung
von Florian Friedrich 18. März 2025
Beratung, Coaching und Therapie mit hypnosystemischen Ansätzen Der hypnosystemische Ansatz von Gunther Schmidt ist ein wissenschaftlich-fundierter Ansatz für Beratung, Coaching, Therapie und Organisationsentwicklung. Er arbeitet mit Erkenntnissen der modernen Hirn- und autobiografischen Gedächtnisforschung, der Systemtheorie, der Hypnose und der Hypnotherapie, der Embodiment-Forschung und der Priming-Forschung. Gunther Schmidt hat aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen der verschiedenen Disziplinen ein breites Repertoire an Methoden, Techniken und Tools entwickelt, wobei er immer postuliert: " Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie ". Zugleich ist die Hypnosystemik auch eine Haltung zur Welt und zu den Mitmenschen, die weit über Techniken hinausgeht. Denn wer nur mit Tools arbeitet, der " wird rasch zum Tooligan " (Schmidt). Ich biete hypnosystemische Psychotherapie und Beratung in Salzburg / Hamburg an.
Symptome aus hypnosystemischer Sicht
von Florian Friedrich 18. März 2025
Symptome sind wertvolle Botschafter von Bedürfnissen Aus hypnosystemischer Sicht (Gunther Schmidt) sind Symptome immer wichtige Rückkopellungsinformationen über nicht beachtete Bedürfnisse. Beispiel: Hubert ist schwul und unterdrückt seine Bedürfnisse nach Liebe, Erotik, Zärtlichkeit und Sexualität. Da dieses Unterdrücken viel Kraft und Lebensenergie kostet, wird Hubert zunehmend depressiver und suizidal. Seine Depressionen und seine Lebensmüdigkeit weisen ihn darauf hin: "Lebe Dein Leben, hör auf Deine homosexuellen Bedürfnisse" Lesen Sie in diesem Artikel über Symptome aus hypnosystemischer Sicht.
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