Trans*idente/transsexuelle/transgender Eltern und ihre Kinder

Florian Friedrich • 28. Juli 2025

Was muss ich im Umgang mit meinen Kindern beachten, wenn ich als Vater* oder Mutter* trans* bin?

Lesen Sie in diesem Beitrag Tipps für den Umgang mit Ihren Kindern, wenn Sie als Elternteil trans* (transident, transsexuell, transgender, divers, genderfluid, non binär) sind.


Ich biete Familienberatung und Familientherapie für trans*idente, transsexuelle und transgender Eltern und ihre Kinder an.

Trans*idente/transsexuelle/transgender Eltern und ihre Kinder

Aufklärung der Pädagog*innen der Kinder

Auch Kinder benötigen Raum, Zeit und Geduld, um die trans*Identität ihrer Eltern zu verarbeiten. In der Regeln tun sich Kinder vor der Pubertät leichter, die Geschlechtsdysphorie des Vaters* oder der Mutter* zu akzeptieren als Jugendliche während der Zeit der Pubertät.

Bei jüngeren Kindern ist es wichtig, die Kindergärtner*innen* bzw. die Lehrer*innen* zu informieren, dass ein Elternteil trans* ist. Die Lehrer*innen oder Kindergärtner*innen sollten nämlich um die familiäre Situation Bescheid wissen und die Eltern informieren, wenn das Kind Anzeichen von Verhaltensauffälligkeiten oder psychischen Problemen zeigt.

Filmtipp: "Papa wird eine Frau: Wenn plötzlich alles anders ist"

Fachliche Hilfe durch Beratung und Therapie

Wenn sich Kinder schwertun, die trans*Geschlechtlichkeit eines Elternteils zu verarbeiten, kann es hilfreich sein, psychotherapeutische Begleitung für die Kinder bzw. die ganze Familie in Anspruch zu nehmen. Hier sollten Sie eine*n professionelle*n Helfer*in wählen, der/die mit trans*Identität bzw. Geschlechtsinkongruenz gut vertraut ist und dementsprechende Fachkompetenzen aufweist.

Insgesamt kann es auch für Kinder eine bereichernde Erfahrung sein, sich schon so früh im Leben mit dem Phänomen der trans*Identität auseinanderzusetzen. Sie lernen dadurch, dass das Leben und unsere Welt differenzierter und vielfältiger sind, als wir sie häufig wahrnehmen.

trans*identität – Supervision und Teamsupervision
von Florian Friedrich 30. Juni 2026
Gruppensupervision für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Psychiater*innen, Gutachter*innen, Pädagog*innen, Therapeut*innen und andere Berufsgruppen Ich biete regelmäßig an Samstagen von 11 bis 13 Uhr eine kostenlose online Supervisionsgruppe / Intervisionsgruppe für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und Psychiater*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die trans*Personen auf ihrem Weg der Transition in ihr Wunschgeschlecht begleiten und/oder Gutachten bzw. Stellungnahmen für Hormontherapien und Operationen verfassen. In dieser Gruppe können wir alle viel voneinander lernen, Fallvignetten einbringen, unser Schwarmwissen bündeln, netzwerken und auch Länder übergreifend zusammenarbeiten. Die Gruppe ist offen, d.h. Sie können jederzeit dazustoßen. Ich selbst koordiniere die Gruppe nur, bin aber im Sinne der Intervision ein Teil der Gruppe und nicht deren Leiter. In der Gruppe können Einzelfälle, aber auch Themen eingebracht werden. Mögliche Themen sind: Gutachten erstellen Sorgen wegen Detransition und Fehldiagnosen Rechtliches und Haftung bei Detransition Autismus, ASS und ADHS in der Kombination mit trans*Identitäten genderfluide und non binäre Lebensweisen Rechtliche Aspekte Andere LGBTIQA* Themen Wann sind die nächsten Termine? Samstag, 5. September 2026 von 11 bis 13 Uhr Samstag, 7. November 2026 von 11 bis 13 Uhr  Einzeln oder im Team Des Weiteren biete ich (kostenpflichtige) Supervisionen (einzeln oder Teamsupervision) und Coaching für helfende Berufsgruppen an, die mit trans*identen (transgender, transsexuellen, diversen, nicht binären, genderfluiden) Personen arbeiten, etwa für Pädagog*innen, Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und Gutachter*innen. Die Supervisionen sind auch online möglich. Viele Psychotherapeut*innen und Gutachter*innen sind sich unsicher, wie sie mit trans*Personen und der Geschlechtsidentität von Menschen arbeiten und therapeutisch vorgehen sollen und lehnen dann trans*idente und non-binäre Menschen ab. Unter Umständen liegt dies daran, dass trans*Personen oft gar keine klassische Psychotherapie benötigen, da es ja nicht um die Heilung von Symptomen oder einer psychischen Erkrankung geht, sondern vielmehr um eine aktive Unterstützung auf dem Weg der Transition und der persönlichen Entwicklung. Insofern stellt eine Zwangs-Psychotherapie für uns als Helfer*innen, aber auch für unsere Klient*innen / Patient*innen eine Restriktion dar, die oft als entwürdigend erlebt wird.
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von Florian Friedrich 18. Juni 2026
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Ein roter, frischer Apfel liegt in zwei Händen. Der Hintergrund ist unscharf.
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Adipositas lässt sich mit hypnosystemischen Ansätzen und Hypnose selbstfürsorglich und selbstwirksam regulieren.
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