Supervision und Teamsupervision im psychosozialen Bereich

Florian Friedrich • 16. September 2025

Meine supervisorische Hilfe als Psychotherapeut in Salzburg / Wien / Hamburg

Ich biete Einzelsupervision und Teamsupervision für Menschen im psychosozialen Arbeitsbereich, im Gesundheitsbereich und im Kulturbereich. Die Supervisionen sind online österreichweit und deutschlandweit möglich. Gerne komme ich in Salzburg, Wien, Linz, München, Hamburg und Berlin auch in Ihre Einrichtung.

Supervision und Teamsupervision im psychosozialen Bereich in Salzburg, Hamburg und Berlin

Was ist Supervision?

Supervision ist eine Form der Beratung, die sich auf das Arbeitsfeld und die Aufgaben von Menschen im Beruf bezieht oder der Berufsvorbereitung dient. In der Supervision wird das berufliche Handeln reflektiert, um besser, stimmiger und effizienter gestalten und handeln zu können. Dies hilft auch dem Privatleben und dient der Prävention von Erschöpfung und Burnout.


In der Supervision können folgende Themen behandelt werden:

  • Spannungen im Team
  • das Finden und Wiederentdecken von Ressourcen, Fähigkeiten und Talenten
  • die Reflexion der professionellen Tätigkeit
  • Psychische Prävention
  • Burnout-Prävention
  • Konflikte mit und zwischen Teammitgliedern
  • Konflikte und schwierige Situationen mit Klient*innen
  • Fragestellungen zu bestimmten Lebenswelten der Klient*innen (etwa trans*Identität, LGBTIQA* Themen, Diversity, Sexualität im Alter ...)
  • Gefühle von Ohnmacht und Hilflosigkeit
  • die psychosoziale Gesundheit von Teams und Einzelpersonen
  • das Erweitern von beruflichen Kompetenzen
  • Spannungen zwischen der beruflichen und der privaten Rolle
  • das Entwickeln von Strategien


Als Supervisor arbeite
ich mit systemischen, tiefenpsychologischen und existenzanalytischen Ansätzen. Dabei orientiere ich mich an den Ressourcen und dem Authentischen von Individuen, Systemen und Teams.

Ich arbeite schon beinahe zwei Jahrzehnte im Gesundheits- und Sozialbereich sowie im Kunst- und Kulturbereich, und meine Supervision richtet sich an Menschen und Teams, die in psychosozialen Bereichen, im Gesundheitssystem, in der Pflege, in Schulen und im Bildungsbereich, im Kunst- und Kulturbereich u.v.m. arbeiten, also überall dort, wo an und mit Menschen gearbeitet wird.


Dies können folgende Berufsgruppen sein, wobei ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebe:

Ärzt*innen, Pflegepersonal, medizinisches Personal, Sozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Lehrer*innen, Erzieher*innen, Pädagog*innen, Administrator*innen, Künstler*innen, Schauspieler*innen, Musiker*innen, Sänger*innen, Führungskräfte. Selbstverständlich sind bei Bedarf auch Teams und Mitarbeiter*innen aus allen anderen Berufssparten und Arbeitsbereichen willkommen.


In folgenden Beiträgen auf meinem Blog können Sie sich in bestimmte Themen vertiefen:


Burnout, Erschöpfung und Stress


Künstler*innen/Schauspieler*innen/Musiker*innen und psychische Gewalt am Arbeitsplatz


Mobbing und Cybermobbing


Film: "Lehrer werden: Das erste Mal vor der Klasse"

Rituelle Gewalt und Mind Control  - Podcast
von Florian Friedrich • 25. September 2026
Eine 13-teilige Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation und therapeutische Macht Die Diskussion über „rituelle Gewalt“ und „Mind Control“ bewegt sich zwischen realen Erfahrungen von Gewalt, traumatischen Folgen, wissenschaftlich umstrittenen Erklärungsmodellen und teilweise weitreichenden Verschwörungserzählungen. Dieser Podcast versucht, diese Ebenen voneinander zu unterscheiden. Dabei geht es nicht darum, sexualisierte oder organisierte Gewalt zu leugnen. Solche Gewalt ist real und kann schwere psychische Folgen haben. Gleichzeitig müssen auch weitreichende Behauptungen über geheime Täter-Netzwerke, satanistische Rituale, gezielte Persönlichkeitsspaltung oder Mind Control wissenschaftlich geprüft werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Erinnerungen entstehen und welche Rolle therapeutische Suggestion spielen kann. Denn eine therapeutische Beziehung ist niemals nur ein Gespräch unter Gleichen. Therapeut*innen verfügen über Wissen, Autorität und Einfluss. Gerade deshalb tragen sie eine besondere Verantwortung dafür, zwischen Beobachtung, Hypothese und Gewissheit zu unterscheiden. Die Reihe fragt unter anderem: Was ist über rituelle und organisierte sexualisierte Gewalt tatsächlich bekannt? Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die weitreichende RG-MC-Erzählung? Was wissen wir über Dissoziation und DIS? Wie entstehen Erinnerungen und wie können falsche Erinnerungen entstehen? Was bedeutet es, wenn Erinnerungen erst während einer Therapie auftauchen? Wo beginnt therapeutische Suggestion? Was geschieht, wenn eine therapeutische Theorie zum Deutungsrahmen für nahezu alles wird? Wie können Patient ihre eigene Autonomie bewahren? Was können Therapeut tun, wenn sie eine frühere Überzeugung inzwischen kritisch sehen? Wo liegen die Grenzen wissenschaftlicher Kritik und berufsrechtlicher Sanktionen? Und wie können wir über dieses Thema sprechen, ohne entweder Menschen zu entwerten oder unbelegte Behauptungen zu bestätigen? Die Perspektive der Reihe ist hypnosystemisch: Nicht jede Erfahrung muss sofort abschließend erklärt werden. Zustände, Gefühle, Körperreaktionen und innere Anteile können ernst genommen und therapeutisch bearbeitet werden, ohne daraus automatisch eine bestimmte historische Geschichte abzuleiten. Denn: Wir können Menschen glauben, ohne jede Interpretation ihrer Vergangenheit zu glauben. Wir können Trauma behandeln, ohne eine bestimmte Tätergeschichte vorauszusetzen. Und wir können sagen: „Ich weiß es nicht.“ Diese Unsicherheit muss kein therapeutisches Defizit sein. Sie kann der Raum sein, in dem Selbstbestimmung wieder möglich wird. Die 13 Folgen: Rituelle Gewalt & Mind Control – Was ist wissenschaftlich belegt? Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Eine Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation, Suggestion, therapeutische Verantwortung und die Freiheit, die eigene Geschichte selbst zu hinterfragen.
Abstraktes Profil eines menschlichen Kopfes, bei dem sich mechanische Strukturen in organische Licht
von Florian Friedrich • 25. September 2026
Die Grenzen therapeutischer Mythen und die biologische Realität von Traumareaktionen In der professionellen Begleitung von schwer traumatisierten Menschen im Opferschutz begegnen uns im Internet, in Fachbüchern und in populärwissenschaftlichen Publikationen hochkomplexe, oft beängstigende Begriffe. Wer nach Unterstützung bei schweren Traumata sucht, stößt unweigerlich auf weitreichende Behauptungen über organisierte Kriminalität, psychologische totale Kontrolle und sogenannte „Mind-Control-Systeme“. Als Traumatherapeut halte ich eine methodisch saubere, rationale und kognitionspsychologische Überprüfung dieser Thesen für unerlässlich. Anhand der öffentlich vertretenen Positionen der Autorin Valeria Petkova lässt sich ein zentrales epistemologisches Problem aufzeigen, das in Teilen der Traumatherapie zunehmend an Raum gewinnt. Es geht hierbei ausdrücklich um eine sachliche, wissenschaftliche Prüfung von Argumenten und logischen Strukturen, frei von persönlichen Abwertungen. In diesem Artikel unterziehe ich das Narrativ der Mind Control einen harten Faktencheck und überprüfe es auf seine empirische Evidenz.
Minimalistischer Therapieraum mit zwei Sesseln und symbolischem goldenen Lorbeerkranz; Grafik zum Th
von Florian Friedrich • 24. September 2026
Dürfen Therapeuten eigene Narrative aufdrängen? Florian Friedrich über das Machtgefälle, Michaela Huber und die Risiken von Bestätigungsschleifen.
Ein gemütlicher, leerer Sessel in einer modern eingerichteten Psychotherapie-Praxis mit warmem Licht
von Florian Friedrich • 24. September 2026
Wissenschaftliche Kritik an den Mind-Control-Modellen von M. Huber u. V. Petkova. Wie moderne Neurobiologie therapeutische Mythen entlarvt.