Schwule / Bisexuelle und sexualisierte Gewalt - Traumatherapie

Florian Friedrich • 19. November 2025

Hilfe für Männer, die Opfer sexualisierter und körperlicher Gewalt werden

Sexuelle Gewalt ist in der Schwulenszene, in Bars, in Dark Rooms, Cruising-Areas und auf Datingplattformen extrem weit verbreitet und zugleich ein riesiges Tabu.

Ich biete Psychotherapie und Traumatherapie für schwule und bisexuelle Männer an, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind.

In Österreich ist eine kostenlose Psychotherapie über den Opferschutz möglich, wenn Du sexuelle oder körperliche Gewalt erlebt hast.

Schwule / Bisexuelle und sexualisierte Gewalt - Traumatherapie

Wenn schwule und bisexuelle Männer Opfer von sexueller Gewalt werden

In der schwulen Welt gibt es immens viel sexualisierte Gewalt.

Die Aufarbeitung und die Auseinandersetzung mit sexueller Gewalt ist in der Schwulenszene noch immer ein Tabu, als hätte es dort die Me-too-Debatte nie gegeben.



Was fällt alles unter sexualisierte Gewalt?

  • Übergriffige Blicke
  • Wenn Dich jemand verbal und sexualisiert anmacht und anspricht, obwohl Du das nicht willst
  • Wenn Dir jemand Bilder seines Penisses (Dickpics) sendet, obwohl Du diese nicht sehen willst
  • Nachpfeifen
  • Grapschen und Berührungen, die Du nicht möchtest
  • Ein von Dir nicht gewollter Zungenkuss
  • Vergewaltigungen
  • Wenn Dein Sexpartner nicht mit dem Sex aufhört, obwohl Du "Stopp!" sagst

Sexuelle Übergriffe an Männern – Ein gesellschaftliches Tabuthema | Reportage | rec. | SRF

Auch körperliche Gewalt ist in schwulen Partnerschaften häufig

Diese körperliche Gewalt wird wie die sexuelle Gewalt unter ein Tabu gestellt. Ein Mann könne doch nicht Opfer werden. Dies widerspricht dem Bild des starken Mannes.

Eine 2018 durchgeführte Studie kanadischer und italienischer Forscher über Gewalt in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften belegt, dass etwa 46 Prozent aller schwulen und bisexuellen Männer unter psychischer oder körperlicher Gewalt innerhalb ihrer Partnerschaft leiden.

Viele männliche Opfer verdrängen und dissoziieren, dass sie Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt sind. Es ist sehr schwer, sich als Mann einzugestehen, ein hilfloses Opfer zu sein, das sich nicht wehren kann. Schwule und bisexuelle Opfer von Gewalt suchen sich deshalb viel später Hilfe als heterosexuelle Menschen. So haben viele schwule und bisexuelle Männer Scheu davor, die Polizei zu rufen und eine Wegweisung zu machen, wenn sie Opfer von Gewalt werden.


Übrigens: Diskriminierte Minderheiten sind aufgrund ihres Minderheitenstresses und posttraumatischer Beschwerden gefährdet, die erlittene Gewalt auf psychischer, körperlicher und sexueller Ebene an andere weiterzugeben. Diskriminierung von Außen fördert also Gewalt innerhalb schwuler Partnerschaften.

Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass Du im Laufe Deines Lebens Opfer von Gewalt durch LGBTIQA* wirst.

von Florian Friedrich 2. Januar 2026
Wenn das Familienleben ständig unter Strom steht - ein praktischer Weg zu mehr Ruhe, Beziehung und Wirksamkeit Eltern von Kindern mit ADHS kennen diesen Alltag nur zu gut: Der Morgen beginnt hektisch, Hausaufgaben enden im Streit, scheinbar einfache Aufforderungen führen zu Eskalationen – und am Abend bleibt oft das Gefühl zurück, wieder einmal nicht genug als Elternteil gewesen zu sein. Viele Eltern fragen sich irgendwann: Warum funktioniert das bei anderen Familien scheinbar mühelos? Warum weiß mein Kind genau, was es tun soll – und tut es trotzdem nicht? Was machen wir falsch? Die ehrliche Antwort lautet: Gar nichts. Denn ADHS ist keine Frage von Erziehung, sondern eine besondere Art der Selbststeuerung. Und genau hier setzt das Elternmanagement an.
Trauma nach einer Brandkatastrophe: Was hilft?
von Florian Friedrich 1. Januar 2026
Wie du einer PTBS vorbeugen kannst (inklusive Selbsthilfemethoden aus dem Somatic Experiencing®) Aus aktuellem Anlass ( Brandkatastrophe von Crans-Montana ) möchte ich hier über ein paar psychische Erste-Hilfe-Maßnahmen schreiben. Einen schweren Unfall oder eine Brandkatastrophe mitzuerleben – etwa Schreie zu hören, Brandgeruch wahrzunehmen oder Bilder von brennenden Menschen zu sehen – kann tief erschüttern - übrigens auch dann, wenn wir lediglich Videos im Internet und in den Medien davon sehen. Viele Betroffene und Zeug*innen sind im Nachhinein verunsichert von ihren Reaktionen. Wichtig i st: Starke körperliche und seelische Reaktionen sind normale Antworten auf ein extremes Ereignis. Sie bedeuten nicht, dass du durchdrehst oder zwangsläufig eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entwickeln wirst. Dieser Artikel erklärt, warum Flashbacks auftreten, was in den ersten Tagen und Wochen hilft, und wie Selbsthilfemethoden aus dem Somatic Experiencing (SE) die Verarbeitung unterstützen können. Übrigens soziale Unterstützung schützt stark und ist einer der wichtigsten präventiven Wirkfaktoren, um keine Posttraumatische Belastungsstörung zu entwickeln. Menschen, die: über das Erlebte sprechen können emotionalen Rückhalt bekommen körperlich und emotional gehalten werden sich verstanden und ernst genommen fühlen haben ein deutlich geringeres PTBS-Risiko . Soziale Bindung wirkt wie ein Puffer gegen traumatische Überforderung.
Hypnosystemische Trauerbegleitung
von Florian Friedrich 30. Dezember 2025
Ein achtsamer Weg für Eltern, die ein Kind verloren haben Der Tod eines Kindes stellt das Leben auf eine Weise auf den Kopf, für die es keine Worte gibt. Nichts ist mehr so, wie es war. Viele Eltern berichten, dass sie sich innerlich zerrissen fühlen: zwischen dem Wunsch, weiterzuleben – und der tiefen Verbundenheit mit ihrem verstorbenen Kind. Zwischen Funktionieren im Alltag und dem überwältigenden Schmerz, der jederzeit wieder auftauchen kann. In dieser existenziellen Ausnahmesituation braucht Trauer keinen Zeitplan, keine „Phasen“, die man abhaken soll, und keine gut gemeinten Ratschläge. Was sie braucht, ist Raum. Würdigung. Und eine Begleitung, die den Schmerz nicht wegmachen will, sondern ihn ernst nimmt. Die hypnosystemische Trauerbegleitung (nach Gunther Schmidt und Roland Kachler) bietet hierfür einen besonders behutsamen und zugleich kraftvollen Ansatz.
Hilfe für männliche Opfer von Gewalt in Partnerschaften
von Florian Friedrich 29. Dezember 2025
Hypnosystemische Selbsthilfetechniken für Männer, die Opfer von Gewalt in Partnerschaften sind Wenn du Gewalt in deiner Beziehung erlebst, ist es ganz normal, dass Angst, Schuldgefühle, Wut und Unsicherheit deinen Alltag bestimmen. Hypnosystemische Methoden (nach Gunther Schmidt) können helfen, innere Ressourcen zu aktivieren, Selbstschutz zu stärken und wieder handlungsfähig zu werden – ohne dass du sofort professionelle Hilfe aufsuchen musst (obwohl diese auch sinnvoll sein könnte). Ich biete psychologische und traumatherapeutische Hilfe für männliche Opfer von Gewalt in Partnerschaften.