Mag. Florian Friedrich, BA

Psychotherapie, Beratung und Coaching


Wichtig: Ich bin in meiner Praxis voll und kann daher keine Ersttermine

 für neue Klient*innen anbieten.

Long-COVID / Post-COVID und Impfschäden

Florian Friedrich • 21. Mai 2023

Was ist Long-COVID bzw. Post-COVID?

Auch sechs Monate nach Abklingen der Corona-Infektion leiden etwa zehn Prozent der Corona-Patient*innen noch immer an den Folgen ihrer Infektion mit COVID-19.

Die Betroffenen haben u.a. Wochen und Monate lang Konzentrations- und Wortfindungsstörungen, auch der Geschmacks- und Geruchssinn können stark beeinträchtig sein. Zudem kommt es zu Atemnot und Erschöpfungszuständen, auch dann, wenn die organischen Befunde normal sind. Manche der Betroffenen werden in jungen Jahren zu Pflegefällen.


Ich biete psychologische Hilfe und Psychotherapie in Salzburg an, online auch in Hamburg, Berlin, München und Wien. 

Long-COVID / Post-COVID - Psychotherapie Salzburg/Hamburg/Berlin

Die Ursachen für Long-COVID bzw. Post-COVID sind vielfältig und noch immer nicht gut erforscht.

Es drohen Armut, sozialer Abstieg und Berufsunfähigkeit. Obwohl sich viele Menschen in Ausübung ihres Berufes mit COVID-19 infiziert haben, wird COVID-19 so gut wie gar nicht als Berufskrankheit anerkannt.

Die Post-COVID-Fatigue stellt nicht nur körperlich, sondern auch psychisch und sozial eine schwere Belastung dar. Die betroffenen Menschen fühlen sich nach kleinen körperlichen Anstrengungen bereits sehr erschöpft und überfordert, oft tagelang. Die Müdigkeit kann zudem chronisch sein, und das bisherige Leistungsniveau wird nicht mehr erreicht. Es ist dann ganz wichtig, die eigene Leistungsfähigkeit nicht zu überfordern, sondern in ganz kleinen Schritten und Einheiten zu arbeiten.

Psychotherapie und psychologische Hilfe können Ihnen helfen, die Erkrankung in Ihr Leben zu integrieren und belastende Emotionen auszuhalten, anzunehmen und durch sie hindurchzugehen.


Als Psychotherapeut unterstütze ich Sie dabei:

  • alte Kraftquellen, Potenziale und Ressourcen wieder zu nutzen
  • Ihre Lebensqualität zu verbessern
  • mit Ihren Ängsten und Sorgen anders und besser umzugehen
  • Ihrer Trauer einen Raum zu geben, etwa dann, wenn Sie in jungen Jahren zum Pflegefall geworden sind
  • Belastungen in Familie und Partnerschaft aufzufangen und zu mildern

Filmtipp: "Long-Covid und Post-Covid: Überwiegend ein Problem von Vorerkrankten?"

Auch völlig gesunde Menschen ohne Vorerkrankungen können Post-COVID entwickeln. 

COVID-Impfschäden und Post-Vac-Syndrom

Impfschäden werden auch als "Post-Vac-Syndrom" bezeichnet, und es melden sich zunehmend Menschen, die davon betroffen sind und sich vom Staat und den Behörden wegen fehlender Anlaufstellen, Entschädigungen und Therapiemöglichkeiten im Stich gelassen fühlen.


Psychologische Hilfe und Psychotherapie nach Impfschäden

Schwere Nebenwirkungen und gravierende Impfschäden treten in der Regel kurze Zeit nach der COVID-Impfung auf. Die Symptome ähneln oft denen von Long-COVID und Post-COVID, weshalb die psychotherapeutische Behandlung hier ähnlich ist.

Film: "Anerkennung von Corona-Impfschäden – zu hohe Hürden?"

Die Impfstoff-Hersteller sind rechtlich gut abgesichert, die von Impfschäden Betroffenen hingegen überhaupt nicht. Deshalb fühlen sich viele Menschen im Stich gelassen. Der Kampf um finanzielle Entschädigungen, Therapiemöglichkeiten und eine gute Behandlung gestaltet sich zäh und schwierig.

Film: "Gesundheitliche Schäden und Rechtsstreit: Wie Betroffene nach der Corona-Impfung kämpfen"

Diagnostik aus hypnosystemischer Sicht
von Florian Friedrich 21. März 2025
Diagnosen sagen nichts über unsere Klient*innen aus Als Hypnosystemiker erlebe ich Diagnosen meist als trivialisierend und als eine die Komplexität reduzierende Vernichtung von Informationen. Zudem werden Diagnosen überwiegend völlig blind für den Kontext gestellt, in dem ein Symptom auftritt. Ziel dienlich sind Diagnosen aus hypnosystemischer Sicht dann, wenn Patient*innen sie wollen, weil sie dadurch Entlastung erfahren (was ich dann wieder utilisieren kann), oder eben für die Krankenkassen und Sozialversicherungsträger. Der Begründer der Hypnosystemik Gunther Schmidt erwähnt etwas augenzwinkernd, dass sich seine Klient*innen eine der häufigsten Diagnosen (etwa "mittelgradige depressive Episode") selbst auswählen dürfen (sie können aber auch ausgewürfelt werden), wobei wir die Diagnosen dann zusammen mit unseren Klient*innen auf möglicherweise negative Auswirkungen überprüfen sollten. 
Die Polyvagaltheorie in der Traumatherapie
von Florian Friedrich 20. März 2025
Was ist die Polyvagaltheorie? Die Polyvagaltheorie geht auf den Psychiater Stephen W. Porges zurück. Sie beschreibt eine neue Sichtweise auf das Autonome Nervensystem . Dieses scannt permanent unsere Umwelt und andere Menschen ab, ob wir sicher oder bedroht sind. Jener Vorgang ist unwillkürlich und ist uns meist völlig unbewusst. Sicherheit ist für uns im Leben das Wichtigste. Das Parasympathische Nervensystem teilt sich noch einmal auf und hat ein soziales Nervensystem , den ventralen Vagus, als Zweig. Dieses wird durch Traumata massiv beeinflusst und arbeitet dann anders. Das Soziale Nervensystem wird durch die Beziehung, Fürsorge und Coregulation unserer Eltern bzw. ersten Bezugspersonen gut ausgebildet und kann dann effektiv und optimal arbeiten. Übrigens: Die Polyvagaltheorie ist in der Wissenschaft umstritten und konnte bis heute empirisch nicht nachgewiesen werden . Das ändert aber nichts an der Praxis der modernen Traumatherapie. In der praktischen Umsetzung hilft die Polyvagaltheorie, und wer heilt, der hat bekanntlich recht.
Hypnosystemische Psychotherapie und Beratung
von Florian Friedrich 18. März 2025
Beratung, Coaching und Therapie mit hypnosystemischen Ansätzen Der hypnosystemische Ansatz von Gunther Schmidt ist ein wissenschaftlich-fundierter Ansatz für Beratung, Coaching, Therapie und Organisationsentwicklung. Er arbeitet mit Erkenntnissen der modernen Hirn- und autobiografischen Gedächtnisforschung, der Systemtheorie, der Hypnose und der Hypnotherapie, der Embodiment-Forschung und der Priming-Forschung. Gunther Schmidt hat aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen der verschiedenen Disziplinen ein breites Repertoire an Methoden, Techniken und Tools entwickelt, wobei er immer postuliert: " Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie ". Zugleich ist die Hypnosystemik auch eine Haltung zur Welt und zu den Mitmenschen, die weit über Techniken hinausgeht. Denn wer nur mit Tools arbeitet, der " wird rasch zum Tooligan " (Schmidt). Ich biete hypnosystemische Psychotherapie und Beratung in Salzburg / Hamburg an.
Symptome aus hypnosystemischer Sicht
von Florian Friedrich 18. März 2025
Symptome sind wertvolle Botschafter von Bedürfnissen Aus hypnosystemischer Sicht (Gunther Schmidt) sind Symptome immer wichtige Rückkopellungsinformationen über nicht beachtete Bedürfnisse. Beispiel: Hubert ist schwul und unterdrückt seine Bedürfnisse nach Liebe, Erotik, Zärtlichkeit und Sexualität. Da dieses Unterdrücken viel Kraft und Lebensenergie kostet, wird Hubert zunehmend depressiver und suizidal. Seine Depressionen und seine Lebensmüdigkeit weisen ihn darauf hin: "Lebe Dein Leben, hör auf Deine homosexuellen Bedürfnisse" Lesen Sie in diesem Artikel über Symptome aus hypnosystemischer Sicht.
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