Trauma-bewusste Paartherapie, Paarberatung, Paarcoaching

Florian Friedrich • 17. November 2025

Meine Hilfe für Paare in Salzburg / Hamburg

Ich biete Trauma-bewusste Paartherapie, Paarberatung, Paarcoaching und Ehetherapie an - auch online.

Ich arbeite in der Paartherapie und Paarberatung integrativ, also mit der Haltung der personalen Existenzanalyse und der körperorientierten und bindungsorientierten Traumatherapie, die ich durch systemische Ansätze (etwa Familienbrett, Familienaufstellung), tiefenpsychologische und verhaltenstherapeutische Methoden erweitere.

Paartherapie und Paarberatung in Salzburg/Hamburg

Video: Gunther Schmidt "Die Partner:in ändern - wofür?"

Ich arbeite mittlerweile stark nach hypnosystemischen Ansätzen (von Gunther Schmidt), mit denen ich die besten Erfahrungen in der Paarberatung und Familienberatung habe.

Warum Paartherapie?

In der Paartherapie und Paarberatung steht die Paardynamik zwischen zwei Menschen im Vordergrund. Das Ziel jeder Paartherapie ist es, die Partner*innen aus ihren biografisch verursachten und verzerrten Sichtweisen, aus Fixierungen, Übertragungen und Abwehrmechanismen zu lösen und zu ihren ureigenen (personalen und authentischen) Bedürfnissen zu führen. In schwierigen Paardynamiken kommt es schnell zu erschöpfenden Diskussionen und Streitgesprächen, in denen jede*r Partner*in in der eigenen Psychodynamik gefangen bleibt, alles zerredet wird und kein authentischer, befreiender Dialog mehr gelingt. Die Positionen verhärten sich und keine*r kann sich mehr auf den/die andere*n zubewegen.


Ein guter Umgang mit den eigenen Emotionen

Dabei ist kein*e Partner*in für die Emotionen und Bedürfnisse der/des anderen verantwortlich.

In Partnerschaften kommt es mitunter zu heftigen Emotionen, wenn biografisch bedingte Wunden oder belastende Erinnerungen getriggert werden. Diese Emotionen schießen in der Regel automatisch ein und werden als quälend erlebt. Heftige, auch negativ erlebte Emotionen, kann ich nicht unterdrücken, ich kann aber lernen, sie auszuhalten und konstruktiv mit ihnen umzugehen.

In einer Partnerschaft ist jede*r für den Umgang mit den eigenen Emotionen und Bedürfnissen selbst verantwortlich, nicht aber für die Emotionen der Partnerin/des Partners. Für die Gestaltung und Pflege der Partnerschaft hingegen sind beide Partner*innen verantwortlich.


In einer Paartherapie / Paarberatung können Sie lernen:

  • Einen Zugang zu Ihren ureigenen (personalen) Bedürfnissen und zu Ihren Emotionen zu finden
  • Negative Emotionen radikal zu akzeptieren, auszuhalten und zu beobachten 
  • Einen achtsamen Umgang mit den eigenen Emotionen zu finden
  • Achtsam und respektvoll für die Bedürfnisse und Emotionen der Partnerin*/des Partners* zu werden
  • Die eigenen Emotionen und Bedürfnisse Ihrem/Ihrer Partner*in authentisch und wertschätzend mitzuteilen
  • In einen positiven, authentischen und personalen Austausch zu kommen
  • Übertragungen frühkindlicher negativer Beziehungserfahrungen oder Traumaerinnerungen auf Ihre Partnerin*/Ihren Partner* abzubauen
  • Zusammen für eine sinnstiftende, erfüllende Partnerschaft zu sorgen
  • Zu entdecken, was Ihre Partnerschaft braucht
  • Konkrete Lösungen und Ressourcen für Ihre Partnerschaft zu entdecken
  • Krisen in der Beziehung und Partnerschaft aufzuarbeiten (etwa Affären, Seitensprünge, Fremdgehen)


Zum Abschluss:

Wissen Sie eigentlich, was die wichtigsten drei Dinge sind, welche Ihr*e Partner*in in der Beziehung braucht?

Und wissen Sie selbst, welche drei Dinge Sie im tiefsten Innersten in Ihrer Partnerschaft benötigen?

Filmtipp: "Letzter Ausweg Paartherapie"

Eine Paartherapie kann auch präventiv sinnvoll sein, damit Konflikte und Dynamiken erst gar nicht eskalieren.

Schematische Darstellung des menschlichen Gehirns als leuchtendes organisches Organ, von dem sich ab
von Florian Friedrich • 29. September 2026
Kritische Analyse von Florian Friedrich: Warum Mind Control neurobiologisch unmöglich ist und suggestive Therapie Scheinerinnerungen erzeugt.
Eine frisch aufgeschnittene gelbe Zitrone mit spritzenden Safttropfen auf einem Holztisch.
von Florian Friedrich • 28. September 2026
Warum Modelle wie „Translogik“ (Huber/Petkova) in der Traumatherapie wissenschaftlich unhaltbar sind. Fakten zu Dissoziation und False Memories.
Rituelle Gewalt und Mind Control  - Podcast
von Florian Friedrich • 25. September 2026
Eine 13-teilige Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation und therapeutische Macht Die Diskussion über „rituelle Gewalt“ und „Mind Control“ bewegt sich zwischen realen Erfahrungen von Gewalt, traumatischen Folgen, wissenschaftlich umstrittenen Erklärungsmodellen und teilweise weitreichenden Verschwörungserzählungen. Dieser Podcast versucht, diese Ebenen voneinander zu unterscheiden. Dabei geht es nicht darum, sexualisierte oder organisierte Gewalt zu leugnen. Solche Gewalt ist real und kann schwere psychische Folgen haben. Gleichzeitig müssen auch weitreichende Behauptungen über geheime Täter-Netzwerke, satanistische Rituale, gezielte Persönlichkeitsspaltung oder Mind Control wissenschaftlich geprüft werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Erinnerungen entstehen und welche Rolle therapeutische Suggestion spielen kann. Denn eine therapeutische Beziehung ist niemals nur ein Gespräch unter Gleichen. Therapeut*innen verfügen über Wissen, Autorität und Einfluss. Gerade deshalb tragen sie eine besondere Verantwortung dafür, zwischen Beobachtung, Hypothese und Gewissheit zu unterscheiden. Die Reihe fragt unter anderem: Was ist über rituelle und organisierte sexualisierte Gewalt tatsächlich bekannt? Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die weitreichende RG-MC-Erzählung? Was wissen wir über Dissoziation und DIS? Wie entstehen Erinnerungen und wie können falsche Erinnerungen entstehen? Was bedeutet es, wenn Erinnerungen erst während einer Therapie auftauchen? Wo beginnt therapeutische Suggestion? Was geschieht, wenn eine therapeutische Theorie zum Deutungsrahmen für nahezu alles wird? Wie können Patient ihre eigene Autonomie bewahren? Was können Therapeut tun, wenn sie eine frühere Überzeugung inzwischen kritisch sehen? Wo liegen die Grenzen wissenschaftlicher Kritik und berufsrechtlicher Sanktionen? Und wie können wir über dieses Thema sprechen, ohne entweder Menschen zu entwerten oder unbelegte Behauptungen zu bestätigen? Die Perspektive der Reihe ist hypnosystemisch: Nicht jede Erfahrung muss sofort abschließend erklärt werden. Zustände, Gefühle, Körperreaktionen und innere Anteile können ernst genommen und therapeutisch bearbeitet werden, ohne daraus automatisch eine bestimmte historische Geschichte abzuleiten. Denn: Wir können Menschen glauben, ohne jede Interpretation ihrer Vergangenheit zu glauben. Wir können Trauma behandeln, ohne eine bestimmte Tätergeschichte vorauszusetzen. Und wir können sagen: „Ich weiß es nicht.“ Diese Unsicherheit muss kein therapeutisches Defizit sein. Sie kann der Raum sein, in dem Selbstbestimmung wieder möglich wird. Die 13 Folgen: Rituelle Gewalt & Mind Control – Was ist wissenschaftlich belegt? Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Eine Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation, Suggestion, therapeutische Verantwortung und die Freiheit, die eigene Geschichte selbst zu hinterfragen.
Abstraktes Profil eines menschlichen Kopfes, bei dem sich mechanische Strukturen in organische Licht
von Florian Friedrich • 25. September 2026
Die Grenzen therapeutischer Mythen und die biologische Realität von Traumareaktionen In der professionellen Begleitung von schwer traumatisierten Menschen im Opferschutz begegnen uns im Internet, in Fachbüchern und in populärwissenschaftlichen Publikationen hochkomplexe, oft beängstigende Begriffe. Wer nach Unterstützung bei schweren Traumata sucht, stößt unweigerlich auf weitreichende Behauptungen über organisierte Kriminalität, psychologische totale Kontrolle und sogenannte „Mind-Control-Systeme“. Als Traumatherapeut halte ich eine methodisch saubere, rationale und kognitionspsychologische Überprüfung dieser Thesen für unerlässlich. Anhand der öffentlich vertretenen Positionen der Autorin Valeria Petkova lässt sich ein zentrales epistemologisches Problem aufzeigen, das in Teilen der Traumatherapie zunehmend an Raum gewinnt. Es geht hierbei ausdrücklich um eine sachliche, wissenschaftliche Prüfung von Argumenten und logischen Strukturen, frei von persönlichen Abwertungen. In diesem Artikel unterziehe ich das Narrativ der Mind Control einen harten Faktencheck und überprüfe es auf seine empirische Evidenz.