Keine Lust auf Sex / keine Libido - körperliche Ursachen

Florian Friedrich • 31. Juli 2025

Ein gesunder Körper - eine wichtige Voraussetzung für die sexuelle Lust

Körperliche Gründe und Beschwerden können die sexuelle Lust (Libido) verringern.

Lesen Sie in diesem Beitrag, wie körperliche Ursachen und Gründe keine Lust auf Sexualität bzw. mangelnde Libido bedingen können.

Keine Lust auf Sex / keine Libido - körperliche Ursachen

Eine Voraussetzung für sexuelle Lust ist eine solide körperliche Grundverfassung. Körperliche Beeinträchtigungen, etwa chronische Erkrankungen wie Herz-Kreislaufbeschwerden, Asthma, Epilepsie oder Behinderungen wie Prothesen, Lähmungen und schwere Verbrennungen mit Vernarbungen der Haut haben meist keinen direkten physiologischen Einfluss auf die Lust, führen aber zu negativen Beeinträchtigungen des Körperselbstbildes, der Selbstwahrnehmung und des Selbstwertgefühles.

Filmtipp: "Ich will geliebt werden! Sex, Liebe & Krebs "

Störungen des Körperselbstbildes

So kann etwa eine Frau nach der Amputation ihrer Brust wegen Brustkrebses oder ein Mensch, der schwerste Verbrennungen erlitten hat, so stark in seinem/ihrem Körperselbstbild und Selbstwertgefühl beeinträchtigt sein, dass ihm/ihr die Lust auf Sexualität verloren geht. Auch die Angst, möglichen Sexualpartner*innen nicht mehr zu gefallen, kann die Lust hemmen und beeinträchtigen.



Allgemeinerkrankungen und Menopause

Es gibt schwere Allgemeinerkrankungen (Diabetes mellitus, Gelenkerkrankungen, Niereninsuffizienz), die mittelbar oder unmittelbar zu verminderter sexueller Lust führen. Auch die Menopause kann sexuelle Unlust bedingen. So kann etwa eine Frau körperliche Schwierigkeiten beim Sex bekommen, indem ihre Lubrikation aufgrund des Wechsels nur mehr eingeschränkt ist oder sie sich körperlich unwohl fühlt. Zudem wird ihre Sexualität dann noch indirekt beeinträchtigt, weil sie aufgrund der körperlichen Veränderungen in der Menopause Angst bekommt, für ihre*n Sexualpartner*in* nicht mehr attraktiv genug zu sein.
Auch Alkohol oder verschiedene Drogen können die Lust auf Sex negativ beeinflussen.

Rituelle Gewalt und Mind Control  - Podcast
von Florian Friedrich 20. September 2026
Eine 13-teilige Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation und therapeutische Macht Die Diskussion über „rituelle Gewalt“ und „Mind Control“ bewegt sich zwischen realen Erfahrungen von Gewalt, traumatischen Folgen, wissenschaftlich umstrittenen Erklärungsmodellen und teilweise weitreichenden Verschwörungserzählungen. Diese Podcastreihe versucht, diese Ebenen voneinander zu unterscheiden. Dabei geht es nicht darum, sexualisierte oder organisierte Gewalt zu leugnen. Solche Gewalt ist real und kann schwere psychische Folgen haben. Gleichzeitig müssen auch weitreichende Behauptungen über geheime Täter-Netzwerke, satanistische Rituale, gezielte Persönlichkeitsspaltung oder Mind Control wissenschaftlich geprüft werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Erinnerungen entstehen und welche Rolle therapeutische Suggestion spielen kann. Denn eine therapeutische Beziehung ist niemals nur ein Gespräch unter Gleichen. Therapeut*innen verfügen über Wissen, Autorität und Einfluss. Gerade deshalb tragen sie eine besondere Verantwortung dafür, zwischen Beobachtung, Hypothese und Gewissheit zu unterscheiden. Die Reihe fragt unter anderem: Was ist über rituelle und organisierte sexualisierte Gewalt tatsächlich bekannt? Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die weitreichende RG-MC-Erzählung? Was wissen wir über Dissoziation und DIS? Wie entstehen Erinnerungen und wie können falsche Erinnerungen entstehen? Was bedeutet es, wenn Erinnerungen erst während einer Therapie auftauchen? Wo beginnt therapeutische Suggestion? Was geschieht, wenn eine therapeutische Theorie zum Deutungsrahmen für nahezu alles wird? Wie können Patient ihre eigene Autonomie bewahren? Was können Therapeut tun, wenn sie eine frühere Überzeugung inzwischen kritisch sehen? Wo liegen die Grenzen wissenschaftlicher Kritik und berufsrechtlicher Sanktionen? Und wie können wir über dieses Thema sprechen, ohne entweder Menschen zu entwerten oder unbelegte Behauptungen zu bestätigen? Die Perspektive der Reihe ist hypnosystemisch: Nicht jede Erfahrung muss sofort abschließend erklärt werden. Zustände, Gefühle, Körperreaktionen und innere Anteile können ernst genommen und therapeutisch bearbeitet werden, ohne daraus automatisch eine bestimmte historische Geschichte abzuleiten. Denn: Wir können Menschen glauben, ohne jede Interpretation ihrer Vergangenheit zu glauben. Wir können Trauma behandeln, ohne eine bestimmte Tätergeschichte vorauszusetzen. Und wir können sagen: „Ich weiß es nicht.“ Diese Unsicherheit muss kein therapeutisches Defizit sein. Sie kann der Raum sein, in dem Selbstbestimmung wieder möglich wird.  Die 13 Folgen: Rituelle Gewalt & Mind Control – Was ist wissenschaftlich belegt? Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Eine Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation, Suggestion, therapeutische Verantwortung und die Freiheit, die eigene Geschichte selbst zu hinterfragen.
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von Florian Friedrich 20. September 2026
Wie verlässlich ist unser Gedächtnis wirklich? Erfahren Sie, wie False Memories entstehen und welche Verantwortung die Traumatherapie trägt.
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von Florian Friedrich 18. September 2026
Wer unter Dauerstress oder Angst leidet, identifiziert sich oft völlig mit dem eigenen Schmerz. Erfahre, wie du deine psychischen Zustände gezielt verändern kannst.
Körperbasiert reguliert - Podcast
von Florian Friedrich 17. September 2026
Willkommen zu deinem 52-wöchigen Jahres-Curriculum für somatische Selbstregulation.