Mag. Florian Friedrich, BA

Psychotherapie, Beratung und Coaching


Wichtig: Ich bin in meiner Praxis voll und kann daher keine Ersttermine

 für neue Klient*innen anbieten.

Klinische Hypnose und Hypnotherapie in Salzburg / Hamburg

Florian Friedrich • 27. Mai 2024

Was ist Hypnose?

Hypnose ist ein uraltes Heilverfahren. Es versetzt Menschen in einen veränderten Bewusstseinszustand und verändert unsere Wahrnehmung. Unter Hypnose verstehen wir in der Hypnotherapie das Herbeiführen besonderer Erlebnis- und Bewusstseinszustände, die man rituell einsetzen kann. Wir können uns in diese besonderen Bewusstseinzustände selbst durch Selbsthypnose hineinversetzen, oder ein anderer Mensch leitet uns dabei an (Fremdhypnose).


Hypnotherapie versetzt Menschen in einen Zustand der Alltagstrance und lehrt sie, wie sie diese Zustände selbst bei sich herbeiführen können.


In meiner Psychotherapiepraxis Salzburg/Hamburg biete ich psychologische Hilfe und Psychotherapie an und arbeite mit hypnotherapeutischen Ansätzen nach Milton Erickson, vor allem aber auch nach Gunther Schmidt, der sie für die moderne Therapie und Beratung weiterentwickelt und erweitert hat.

Hypnose, Hypnotherapie und Trance - psychologische Hilfe

Film: "Milton H. Erickson - Going into Trance"

Die Hypnotherapie und moderne klinische Hypnose wurden vom Psychiater und Psychotherapeuten Milton Erickson entwickelt.

Film: "Gunther Schmidt: Heilung mit Hypnose"

Milton Ericksons Schüler Gunther Schmidt, Arzt und Psychotherapeut, hat die Hypnotherapie Ericksons modernisiert und für moderne Therapie- und Coachingformen erweitert und optimiert.

Was ist Trance?

Diese besonderen Erlebniszustände werden auch als "Trance" bezeichnet. Trancezustände kennt fast jeder Mensch, etwa im Zustand der Verliebtheit, beim ausgelassenen Tanzen, beim Lesen eines Buches, während Meditationen oder kreativer Tätigkeiten.


Was leistet Hypnotherapie?

Der Hypnose und Hypnotherapie haftet oft das Vorurteil des Magischen oder Mysthischen an. Jedoch sind Hypnose und Trance Alltagsphänomene, die wir, wie oben beschrieben, jeden Tag permanent erleben.

In der Hypnotherapie arbeite ich mit solchen Trancezustände ganz bewusst und systematisch, d.h. Prozesse der Aufmerksamkeitsfokussierung und Suggestion werden ganz gezielt genutzt und ich bringe Ihnen bei, diese Trancezustände von selbst und ohne meine Anleitung einzusetzen. Dabei ist Hypnose nur dann wirksam, wenn Sie selbst wollen. Niemals kann nämlich von außen etwas in eine Person hineingebracht werden, was diese nicht möchte - auch wenn das in Filmen oft so dargestellt wird.


Hypnotherapie und Hypnose aktivieren unsere Selbstheilungskräfte

Hypnotherapie und Hypnose verschaffen Ihnen die Erfahrungen von innerer Kraft, Ruhe und Achtsamkeit. Auch können wir in diesen veränderten Bewusstseinszuständen leichter unsere Ressourcen entdecken und erinnern uns oft unverhofft an Bewältigungsmöglichkeiten.

Wir alle verfügen über Selbstheilungskräfte und Potenziale, die uns in hypnotischen Zuständen oder während einer tiefen Entspannung leichter zugänglich sind. Unser bewusster Verstand hingegen kann auf diese Kräfte oft nicht zurückgreifen. Unser Körper und unsere Psyche streben immer danach, gesund zu werden bzw. zu bleiben. Wir haben also angeborene Kompetenzen, Schwierigkeiten und Probleme zu lösen. Meditationen, Entspannungsverfahren, Trancezustände und Hypnotherapie unterstützen somit unsere Selbstheilung.

Wenn unser bewusstes Denken zurücktritt, dann fließen unsere Gedanken freier, was viele Menschen als lösend und als angenehm erleben. 

Jedes psychische Befinden ist mit ideomotorischen Bewegungsmustern verbunden, d.h. körperlichen Reaktionen, die unwillkürlich sind. Wenn es mir schlecht geht, kann es deshalb hilfreich sein, dass ich eine Körperhaltung einnehme, die ich sonst nur habe, wenn es mir sehr gut geht. Ich kann also ideomotorische Muster willentlich nutzen und einsetzen.


Hypnotherapie ist kein Allheilmittel und vollbringt auch keine Wunder

Hypnotherapie funktioniert nur, wenn Menschen sich bewusst darauf einlassen. Sie darf nicht mit der reißerischen Schauhypnose verwechselt werden, wie wir sie aus Filmen, Talkshows oder von Jahrmärkten kennen.

Das wichtigste in der Hypnotherapie ist eine gute und innige Beziehung zwischen Therapeut*innen und Klient*innen. In der Hypnotherapie kann ich lernen, anders und besser mit meinen Ängsten, Schmerzen oder Beeinträchtigungen umzugehen. Dabei kann aber Hypnotherapie keine Wunder wirken, sie hilft uns viel mehr, unsere Ressourcen und Potenziale besser zu nutzen und anders mit unseren Symptomen umzugehen.

Hypnose ist kein Allheilmittel. Wenn dies so wäre, dann wäre das inzwischen DIE Traumatherapie bzw. Psychotherapie, und es gäbe keine anderen Therapieverfahren mehr. Auch die Krankenkassen haben Interessen an kurzen und billigen Lösungen und würden dann nur noch Hypnose zulassen.

Ich selbst glaube nicht an schnelle Lösungen, Einmaillösungen oder Erlösungen.

Vertrauen Sie daher bitte keinen Heilsversprechungen!


Meine Ansätze

Ich arbeite dabei mit Methoden aus der Hypnosystemischen Therapie, der Psychoimaginativen Traumatherapie und der Akzeptanz und Commitmenttherapie, um veränderte Bewusstseinszustände herbeizuführen.

Film: "Heilen mit Hypnose"

Hypnotherapie ist ein anerkanntes, wirksames Therapieverfahren und kann etwa körperliche und psychische Schmerzen lindern.

Diagnostik aus hypnosystemischer Sicht
von Florian Friedrich 21. März 2025
Diagnosen sagen nichts über unsere Klient*innen aus Als Hypnosystemiker erlebe ich Diagnosen meist als trivialisierend und als eine die Komplexität reduzierende Vernichtung von Informationen. Zudem werden Diagnosen überwiegend völlig blind für den Kontext gestellt, in dem ein Symptom auftritt. Ziel dienlich sind Diagnosen aus hypnosystemischer Sicht dann, wenn Patient*innen sie wollen, weil sie dadurch Entlastung erfahren (was ich dann wieder utilisieren kann), oder eben für die Krankenkassen und Sozialversicherungsträger. Der Begründer der Hypnosystemik Gunther Schmidt erwähnt etwas augenzwinkernd, dass sich seine Klient*innen eine der häufigsten Diagnosen (etwa "mittelgradige depressive Episode") selbst auswählen dürfen (sie können aber auch ausgewürfelt werden), wobei wir die Diagnosen dann zusammen mit unseren Klient*innen auf möglicherweise negative Auswirkungen überprüfen sollten. 
Die Polyvagaltheorie in der Traumatherapie
von Florian Friedrich 20. März 2025
Was ist die Polyvagaltheorie? Die Polyvagaltheorie geht auf den Psychiater Stephen W. Porges zurück. Sie beschreibt eine neue Sichtweise auf das Autonome Nervensystem . Dieses scannt permanent unsere Umwelt und andere Menschen ab, ob wir sicher oder bedroht sind. Jener Vorgang ist unwillkürlich und ist uns meist völlig unbewusst. Sicherheit ist für uns im Leben das Wichtigste. Das Parasympathische Nervensystem teilt sich noch einmal auf und hat ein soziales Nervensystem , den ventralen Vagus, als Zweig. Dieses wird durch Traumata massiv beeinflusst und arbeitet dann anders. Das Soziale Nervensystem wird durch die Beziehung, Fürsorge und Coregulation unserer Eltern bzw. ersten Bezugspersonen gut ausgebildet und kann dann effektiv und optimal arbeiten. Übrigens: Die Polyvagaltheorie ist in der Wissenschaft umstritten und konnte bis heute empirisch nicht nachgewiesen werden . Das ändert aber nichts an der Praxis der modernen Traumatherapie. In der praktischen Umsetzung hilft die Polyvagaltheorie, und wer heilt, der hat bekanntlich recht.
Hypnosystemische Psychotherapie und Beratung
von Florian Friedrich 18. März 2025
Beratung, Coaching und Therapie mit hypnosystemischen Ansätzen Der hypnosystemische Ansatz von Gunther Schmidt ist ein wissenschaftlich-fundierter Ansatz für Beratung, Coaching, Therapie und Organisationsentwicklung. Er arbeitet mit Erkenntnissen der modernen Hirn- und autobiografischen Gedächtnisforschung, der Systemtheorie, der Hypnose und der Hypnotherapie, der Embodiment-Forschung und der Priming-Forschung. Gunther Schmidt hat aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen der verschiedenen Disziplinen ein breites Repertoire an Methoden, Techniken und Tools entwickelt, wobei er immer postuliert: " Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie ". Zugleich ist die Hypnosystemik auch eine Haltung zur Welt und zu den Mitmenschen, die weit über Techniken hinausgeht. Denn wer nur mit Tools arbeitet, der " wird rasch zum Tooligan " (Schmidt). Ich biete hypnosystemische Psychotherapie und Beratung in Salzburg / Hamburg an.
Symptome aus hypnosystemischer Sicht
von Florian Friedrich 18. März 2025
Symptome sind wertvolle Botschafter von Bedürfnissen Aus hypnosystemischer Sicht (Gunther Schmidt) sind Symptome immer wichtige Rückkopellungsinformationen über nicht beachtete Bedürfnisse. Beispiel: Hubert ist schwul und unterdrückt seine Bedürfnisse nach Liebe, Erotik, Zärtlichkeit und Sexualität. Da dieses Unterdrücken viel Kraft und Lebensenergie kostet, wird Hubert zunehmend depressiver und suizidal. Seine Depressionen und seine Lebensmüdigkeit weisen ihn darauf hin: "Lebe Dein Leben, hör auf Deine homosexuellen Bedürfnisse" Lesen Sie in diesem Artikel über Symptome aus hypnosystemischer Sicht.
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