Spielsucht, Automatenspiel, Glücksspiel - Psychologische Hilfe

Florian Friedrich • 21. September 2025

Was ist Spielsucht?

Das wiederholte Glücksspielen und Automatenspiel können zu einer Sucht werden, wenn dadurch der Alltag, das Leben, die Familie, der Beruf und soziale Verpflichtungen zugunsten des Spielens vernachlässigt werden. Die Betroffenen verschulden sich oft hoch und nehmen den Zerfall ihrer Partnerschaften und Familien in Kauf. 


Ich biete Psychotherapie und Psychologische Hilfe an, wenn Sie unter Ihrem Glücksspiel leiden.

Spielsucht, Automatenspiel, Glücksspiel - Psychologische Hilfe

Das psychische Leiden am Glücksspiel

Spielsüchtige Menschen haben einen immensen psychischen Leidensdruck und sind gedanklich und emotional nur noch auf das Glücksspiel fokussiert. Sie erleben ihren Druck zu spielen als einen inneren Zwang. Sie verlieren jede Kontrolle über ihr Verhalten und verheimlichen ihre enormen finanziellen Verluste vor ihrem sozialen Umfeld. Meist schämen sich die Betroffenen zutiefst.

Schwere psychische, soziale, berufliche, finanzielle und familiäre Schwierigkeiten sind die Folge. Die von Spielsucht Betroffenen geraten schnell in eine aussichtslose Schuldenfalle.

Das Anton-Proksch-Institut gibt an, dass etwa 40.000 bis 60.000 Menschen in Österreich von der Spielsucht betroffen sind.


Eine Psychotherapie kann Ihnen helfen:

  • bessere Selbstfürsorge zu entwickeln
  • aufzudecken, welche Ursachen und psychischen Konflikte in Ihrer Biografie zur Spielsucht geführt haben, um an diesen Ursachen zu arbeiten
  • Skills und Fertigkeiten anzuwenden, um nicht die Kontrolle über Ihre Impulse zu verlieren
  • genießen zu können
  • Ihr Spielverhalten zu ändern
  • die gravierenden negativen Folgen der Spielsucht zu bewältigen

Filmtipp: "Spielsucht: Wie Sportwetten Stefans Leben zerstört haben"

Viele Menschen verspielen ihr ganzes Hab und Gut und stehen aufgrund ihrer Spielsucht vor dem finanziellen Ruin.

Rituelle Gewalt und Mind Control  - Podcast
von Florian Friedrich 20. September 2026
Eine 13-teilige Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation und therapeutische Macht Die Diskussion über „rituelle Gewalt“ und „Mind Control“ bewegt sich zwischen realen Erfahrungen von Gewalt, traumatischen Folgen, wissenschaftlich umstrittenen Erklärungsmodellen und teilweise weitreichenden Verschwörungserzählungen. Diese Podcastreihe versucht, diese Ebenen voneinander zu unterscheiden. Dabei geht es nicht darum, sexualisierte oder organisierte Gewalt zu leugnen. Solche Gewalt ist real und kann schwere psychische Folgen haben. Gleichzeitig müssen auch weitreichende Behauptungen über geheime Täter-Netzwerke, satanistische Rituale, gezielte Persönlichkeitsspaltung oder Mind Control wissenschaftlich geprüft werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Erinnerungen entstehen und welche Rolle therapeutische Suggestion spielen kann. Denn eine therapeutische Beziehung ist niemals nur ein Gespräch unter Gleichen. Therapeut*innen verfügen über Wissen, Autorität und Einfluss. Gerade deshalb tragen sie eine besondere Verantwortung dafür, zwischen Beobachtung, Hypothese und Gewissheit zu unterscheiden. Die Reihe fragt unter anderem: Was ist über rituelle und organisierte sexualisierte Gewalt tatsächlich bekannt? Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die weitreichende RG-MC-Erzählung? Was wissen wir über Dissoziation und DIS? Wie entstehen Erinnerungen und wie können falsche Erinnerungen entstehen? Was bedeutet es, wenn Erinnerungen erst während einer Therapie auftauchen? Wo beginnt therapeutische Suggestion? Was geschieht, wenn eine therapeutische Theorie zum Deutungsrahmen für nahezu alles wird? Wie können Patient ihre eigene Autonomie bewahren? Was können Therapeut tun, wenn sie eine frühere Überzeugung inzwischen kritisch sehen? Wo liegen die Grenzen wissenschaftlicher Kritik und berufsrechtlicher Sanktionen? Und wie können wir über dieses Thema sprechen, ohne entweder Menschen zu entwerten oder unbelegte Behauptungen zu bestätigen? Die Perspektive der Reihe ist hypnosystemisch: Nicht jede Erfahrung muss sofort abschließend erklärt werden. Zustände, Gefühle, Körperreaktionen und innere Anteile können ernst genommen und therapeutisch bearbeitet werden, ohne daraus automatisch eine bestimmte historische Geschichte abzuleiten. Denn: Wir können Menschen glauben, ohne jede Interpretation ihrer Vergangenheit zu glauben. Wir können Trauma behandeln, ohne eine bestimmte Tätergeschichte vorauszusetzen. Und wir können sagen: „Ich weiß es nicht.“ Diese Unsicherheit muss kein therapeutisches Defizit sein. Sie kann der Raum sein, in dem Selbstbestimmung wieder möglich wird.  Die 13 Folgen: Rituelle Gewalt & Mind Control – Was ist wissenschaftlich belegt? Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Eine Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation, Suggestion, therapeutische Verantwortung und die Freiheit, die eigene Geschichte selbst zu hinterfragen.
A minimalist, conceptual art style photo. A clean white desk with an open vintage book.
von Florian Friedrich 20. September 2026
Wie verlässlich ist unser Gedächtnis wirklich? Erfahren Sie, wie False Memories entstehen und welche Verantwortung die Traumatherapie trägt.
A minimalist cinematic photography of a person from behind, looking out of a large window,
von Florian Friedrich 18. September 2026
Wer unter Dauerstress oder Angst leidet, identifiziert sich oft völlig mit dem eigenen Schmerz. Erfahre, wie du deine psychischen Zustände gezielt verändern kannst.
Körperbasiert reguliert - Podcast
von Florian Friedrich 17. September 2026
Willkommen zu deinem 52-wöchigen Jahres-Curriculum für somatische Selbstregulation.