Burnout, Erschöpfung und Stress - psychologische Hilfe

Florian Friedrich • 28. Juli 2025

Meine Hilfe in Salzburg, Wien, Hamburg und München

Was ist Burnout?

Herbert Freudenberger hat 1974 den Begriff „Burnout“ verwendet. Burnout gilt als eine Volkskrankheit, d.h. sehr viele Menschen entwickeln im Laufe ihres Lebens zumindest einmal ein Burnout-Syndrom. Burnout ist keine Modediagnose, wird aber heute häufiger erkannt als früher, weil unsere Gesellschaft sensibilisierter dafür ist als in vergangenen Zeiten.


Ich biete in Salzburg, Wien, Hamburg und München psychologische Hilfe, Psychotherapie und Supervision an, wenn Sie unter Burnout, Erschöpfung und Stress leiden.

Burnout, Erschöpfung und Stress - psychologische Hilfe

Wie entwickelt sich ein Burnout?

Ein Burnout entwickelt sich nicht innerhalb weniger Tage, sondern innerhalb vieler Monate und Jahre. Die Betroffenen fühlen sich chronisch erschöpft, leer und ausgebrannt (daher „burnout“), mitunter treten auch Emotionen wie Hass und Selbsthass auf. Chronische Gereiztheit und Suizidalität können erschwerend hinzukommen.

Betroffen sein kann jeder, es zeigt sich aber das Muster, dass Menschen, die ein Burnout entwickeln, zu Beginn oft voller Idealismus ihrer beruflichen Tätigkeit nachgingen und sich regelrecht überengagierten. Meist weisen ausgebrannte Menschen starke innere Antreiber auf. Auch in ihrer Freizeit hatten die Betroffenen viel zu tun, etwa durch eine große Familie, ein Engagement in Vereinen, durch auspowernde Hobbys, pflegebedürftige Eltern u.v.m. Im Laufe der Monate und Jahre beginnt die Motivation in Erschöpfung umzuschlagen, auf die die betroffenen Menschen mehrheitlich nicht hören, sie ignorieren oder einfach nicht die Fähigkeit besitzen, sich selbst einzubremsen (diese Fähigkeit kann jedoch in einer Psychotherapie gelernt werden).
Die Erschöpfung verursacht in Körper und Psyche Dauerstress und führt zu noch mehr Erschöpfung. Anfangs versuchen die Betroffenen, ihre Erschöpfung durch noch mehr Engagement und Leistung zu kompensieren. Dies gelingt jedoch dauerhaft nicht und es kommt zum körperlichen und seelischen Zusammenbruch.

Doku: "Burnout - Der Immer-Erreichbare"

Wie erkenne ich ein Burnout?

Nicht jeder Mensch, der sich schlapp, erschöpft oder ausgelaugt fühlt, leidet unter einem Burnout. Auch ist Burnout keine anerkannte psychische Erkrankung, wie etwa eine Depression oder Angststörung. Psychische Erkrankungen wie Depressionen können auch genetische und physiologische Mitursachen haben, ein Burnout hingegen hat fast immer soziale, individuelle und berufliche Ursachen.


Typische Symptome eines Burnouts sind:

  • chronische Erschöpfung und Müdigkeit
  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Ängste und Angstzustände
  • die Schwierigkeit, Entscheidungen zu treffen
  • immer wiederkehrende Wut, Aggression, Hass gegen sich und/oder andere
  • Schlafstörungen
  • psychosomatische Beschwerden (wie z.B. Rücken- oder Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, Herzrasen)


Burnout ist eine Volkskrankheit

Burnout kann jeden Menschen treffen, der unter chronischem Stress leidet, also Arbeitnehmer*innen, Manager*innen, Mütter/Väter, Schüler*innen, Student*innen, Rentner*innen, Arbeitslose u.v.m.
Um ein Burnout festzustellen, müssen vorher durch einen Arzt*/eine Ärztin* körperliche Ursachen der Beschwerden ausgeschlossen werden. Danach sollte die betroffene Person umgehend (und vorübergehend) krankgeschrieben werden. Ohne professionelle Hilfe ist es allerdings schwer, von selbst wieder aus einem Burnout herauszukommen.

Film: "Burnout: Wenn Stress krank macht I ARD Gesund"

Hypnosystemische Trauerbegleitung
von Florian Friedrich 30. Dezember 2025
Ein achtsamer Weg für Eltern, die ein Kind verloren haben Der Tod eines Kindes stellt das Leben auf eine Weise auf den Kopf, für die es keine Worte gibt. Nichts ist mehr so, wie es war. Viele Eltern berichten, dass sie sich innerlich zerrissen fühlen: zwischen dem Wunsch, weiterzuleben – und der tiefen Verbundenheit mit ihrem verstorbenen Kind. Zwischen Funktionieren im Alltag und dem überwältigenden Schmerz, der jederzeit wieder auftauchen kann. In dieser existenziellen Ausnahmesituation braucht Trauer keinen Zeitplan, keine „Phasen“, die man abhaken soll, und keine gut gemeinten Ratschläge. Was sie braucht, ist Raum. Würdigung. Und eine Begleitung, die den Schmerz nicht wegmachen will, sondern ihn ernst nimmt. Die hypnosystemische Trauerbegleitung (nach Gunther Schmidt und Roland Kachler) bietet hierfür einen besonders behutsamen und zugleich kraftvollen Ansatz.
Hilfe für männliche Opfer von Gewalt in Partnerschaften
von Florian Friedrich 29. Dezember 2025
Hypnosystemische Selbsthilfetechniken für Männer, die Opfer von Gewalt in Partnerschaften sind Wenn du Gewalt in deiner Beziehung erlebst, ist es ganz normal, dass Angst, Schuldgefühle, Wut und Unsicherheit deinen Alltag bestimmen. Hypnosystemische Methoden (nach Gunther Schmidt) können helfen, innere Ressourcen zu aktivieren, Selbstschutz zu stärken und wieder handlungsfähig zu werden – ohne dass du sofort professionelle Hilfe aufsuchen musst (obwohl diese auch sinnvoll sein könnte). Ich biete psychologische und traumatherapeutische Hilfe für männliche Opfer von Gewalt in Partnerschaften.
Wenn Männer Opfer von Gewalt in Partnerschaften werden
von Florian Friedrich 27. Dezember 2025
Psychische und körperliche Gewalt - ein Tabu unter Männern Häusliche Gewalt wird in der Öffentlichkeit häufig mit Frauen als Opfer in Verbindung gebracht – und während Frauen tatsächlich häufiger betroffen sind, bleiben männliche Opfer oft unsichtbar. Männer, die psychische oder körperliche Gewalt in heterosexuellen, homosexuellen oder pansexuellen Partnerschaften erfahren, sehen sich mit besonderen Herausforderungen konfrontiert: gesellschaftlichen Vorurteilen, Schamgefühlen und einem Mangel an Unterstützung.
Sich aus toxischen Partnerschaften lösen
von Florian Friedrich 27. Dezember 2025
Warum brauchen Menschen oft so lange, sich aus toxischen Partnerschaften zu lösen? Das liegt an einer Mischung aus psychologischen, emotionalen und sozialen Faktoren, die eng mit unserem Bindungssystem und Gehirnchemie verknüpft sind. Hier ist eine kurze Erklärung.