Toxische Partnerschaften - Online-Seminare und online-Workshops

Florian Friedrich • 20. September 2025

Hilfe für Opfer von psychischer Gewalt

Ich biete online-Seminare und online-Workshops für Opfer von psychischer und emotionaler Gewalt an.

Toxische Partnerschaften - Online-Seminare und online-Workshops

Was heißt „toxisch“?

Das Wort toxisch wird zwar heute inflationär verwendet, häufig wird es auch von Täter*innen missbraucht, die ihre Opfer als „toxisch“ bezeichnen, um sich selber weniger schuldig zu fühlen. Allerdings bringt das Wort sehr klar auf den Punkt, was ich als Psychotherapeut in der Opferarbeit oft erlebe: dass ein gewaltsamer Mensch einer anderen Person sein psychisches Gift einimpft. Hier kann man dann von einer "toxischen Partnerschaft" oder einer "toxischen Beziehung" sprechen. Toxische Beziehungen können großes Leid verursachen.


Dieses Gift setzt sich zusammen aus:

  • Eigener Unzufriedenheit
  • Eigenen Ängsten und Sorgen
  • Eigenen Unzulänglichkeiten und Minderwertigkeitsgefühlen
  • Eigenem Selbsthass
  • Eigenen Schuldgefühlen
  • Innerer Leere
  • Mängeln, Selbstabwertungen


Das Opfer übernimmt dann innerseelisch dieses fremde Gift und fühlt sich im Laufe der Zeit selbst minderwertig, schuldhaft und vieles mehr. Vor allem Menschen mit narzisstischen Persönlichkeitsstörungen verhalten sich toxisch. 

Filmtipp: "Häusliche Gewalt – warum nimmt die Justiz Fälle oft nicht ernst?"

In diesem Kurzfilm wird zusammengefasst, wie sich toxische Partnerschaften häufig entwickeln. Die Opfer sind nicht nur Frauen, sondern auch Männer und Kinder. 

Psychische Gewalt findet überall statt, vor allem aber

  • In Familien
  • In Ehen und Partnerschaften
  • Am Arbeitsplatz
  • In Schulen und Ausbildungsstätten
  • In Ämter und Institutionen

 

Was ist psychische Gewalt?

  • Das Abwerten einer Person
  • Das Manipulieren von Ängsten und Schuldgefühlen
  • Drohungen
  • Isolierung
  • Gaslighting
  • Schlechtmachen
  • Rückzug in stunden- oder tagelanges gekränktes Schweigen
  • Homophobie
  • Transphobie
  • Kontrolle
  • Das Abgeben von Verantwortung über die eigenen Emotionen („Du bist schuld, wenn ich so eifersüchtig bin!“
  • Sexualisierte Gewalt ist immer auch psychische Gewalt

Kurzfilm von Frauenservice Wien: "Was ist psychische Gewalt?"

Der Film fasst zusammen, was psychische Gewalt ist und wie Sie sich helfen können. 

Jeder dritte Mensch erlebt zumindest einmal in seinem Leben schwere psychische Gewalt.

Ich arbeite Vorort in Salzburg, online auch deutschlandweit mit Opfern von psychischer, emotionaler, körperlicher und sexueller Gewalt.


Das online-Seminar

Dieses online-Seminar richtet sich an Opfer von psychischer und emotionaler Gewalt.

Inhalte sind:

  • Frühwarnzeichen und Warnzeichen von psychischer Gewalt
  • Das Erleben der Opfer
  • Das Erleben der Täter*innen
  • Was mit uns seelisch, körperlich und emotional geschieht, wenn wir Opfer werden (etwa Traumafolgesymptome, Ängste, Depressionen)
  • Wie ich mir selbst (oder anderen) helfen und mich gut schützen kann
  • Ein psychologisches Handwerkszeug, um gut für sich selbst zu sorgen
  • Das Leben danach
  • Verinnerlichte Täter*innen
  • Achtsamkeit, Meditation und Selbstfürsorge
  • Erfahrungsberichte


Informationen

Wann: nach Terminvereinbarung

An Samstagen zwischen 8 und 17 Uhr (acht Unterrichtseinheiten, natürlich auch mit Pausen)

Kosten: 120€ pro Teilnehmerin* für ein Seminar zu je 8 Einheiten

Schematische Darstellung des menschlichen Gehirns als leuchtendes organisches Organ, von dem sich ab
von Florian Friedrich • 29. September 2026
Kritische Analyse von Florian Friedrich: Warum Mind Control neurobiologisch unmöglich ist und suggestive Therapie Scheinerinnerungen erzeugt.
Eine frisch aufgeschnittene gelbe Zitrone mit spritzenden Safttropfen auf einem Holztisch.
von Florian Friedrich • 28. September 2026
Warum Modelle wie „Translogik“ (Huber/Petkova) in der Traumatherapie wissenschaftlich unhaltbar sind. Fakten zu Dissoziation und False Memories.
Rituelle Gewalt und Mind Control  - Podcast
von Florian Friedrich • 25. September 2026
Eine 13-teilige Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation und therapeutische Macht Die Diskussion über „rituelle Gewalt“ und „Mind Control“ bewegt sich zwischen realen Erfahrungen von Gewalt, traumatischen Folgen, wissenschaftlich umstrittenen Erklärungsmodellen und teilweise weitreichenden Verschwörungserzählungen. Dieser Podcast versucht, diese Ebenen voneinander zu unterscheiden. Dabei geht es nicht darum, sexualisierte oder organisierte Gewalt zu leugnen. Solche Gewalt ist real und kann schwere psychische Folgen haben. Gleichzeitig müssen auch weitreichende Behauptungen über geheime Täter-Netzwerke, satanistische Rituale, gezielte Persönlichkeitsspaltung oder Mind Control wissenschaftlich geprüft werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Erinnerungen entstehen und welche Rolle therapeutische Suggestion spielen kann. Denn eine therapeutische Beziehung ist niemals nur ein Gespräch unter Gleichen. Therapeut*innen verfügen über Wissen, Autorität und Einfluss. Gerade deshalb tragen sie eine besondere Verantwortung dafür, zwischen Beobachtung, Hypothese und Gewissheit zu unterscheiden. Die Reihe fragt unter anderem: Was ist über rituelle und organisierte sexualisierte Gewalt tatsächlich bekannt? Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die weitreichende RG-MC-Erzählung? Was wissen wir über Dissoziation und DIS? Wie entstehen Erinnerungen und wie können falsche Erinnerungen entstehen? Was bedeutet es, wenn Erinnerungen erst während einer Therapie auftauchen? Wo beginnt therapeutische Suggestion? Was geschieht, wenn eine therapeutische Theorie zum Deutungsrahmen für nahezu alles wird? Wie können Patient ihre eigene Autonomie bewahren? Was können Therapeut tun, wenn sie eine frühere Überzeugung inzwischen kritisch sehen? Wo liegen die Grenzen wissenschaftlicher Kritik und berufsrechtlicher Sanktionen? Und wie können wir über dieses Thema sprechen, ohne entweder Menschen zu entwerten oder unbelegte Behauptungen zu bestätigen? Die Perspektive der Reihe ist hypnosystemisch: Nicht jede Erfahrung muss sofort abschließend erklärt werden. Zustände, Gefühle, Körperreaktionen und innere Anteile können ernst genommen und therapeutisch bearbeitet werden, ohne daraus automatisch eine bestimmte historische Geschichte abzuleiten. Denn: Wir können Menschen glauben, ohne jede Interpretation ihrer Vergangenheit zu glauben. Wir können Trauma behandeln, ohne eine bestimmte Tätergeschichte vorauszusetzen. Und wir können sagen: „Ich weiß es nicht.“ Diese Unsicherheit muss kein therapeutisches Defizit sein. Sie kann der Raum sein, in dem Selbstbestimmung wieder möglich wird. Die 13 Folgen: Rituelle Gewalt & Mind Control – Was ist wissenschaftlich belegt? Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Eine Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation, Suggestion, therapeutische Verantwortung und die Freiheit, die eigene Geschichte selbst zu hinterfragen.
Abstraktes Profil eines menschlichen Kopfes, bei dem sich mechanische Strukturen in organische Licht
von Florian Friedrich • 25. September 2026
Die Grenzen therapeutischer Mythen und die biologische Realität von Traumareaktionen In der professionellen Begleitung von schwer traumatisierten Menschen im Opferschutz begegnen uns im Internet, in Fachbüchern und in populärwissenschaftlichen Publikationen hochkomplexe, oft beängstigende Begriffe. Wer nach Unterstützung bei schweren Traumata sucht, stößt unweigerlich auf weitreichende Behauptungen über organisierte Kriminalität, psychologische totale Kontrolle und sogenannte „Mind-Control-Systeme“. Als Traumatherapeut halte ich eine methodisch saubere, rationale und kognitionspsychologische Überprüfung dieser Thesen für unerlässlich. Anhand der öffentlich vertretenen Positionen der Autorin Valeria Petkova lässt sich ein zentrales epistemologisches Problem aufzeigen, das in Teilen der Traumatherapie zunehmend an Raum gewinnt. Es geht hierbei ausdrücklich um eine sachliche, wissenschaftliche Prüfung von Argumenten und logischen Strukturen, frei von persönlichen Abwertungen. In diesem Artikel unterziehe ich das Narrativ der Mind Control einen harten Faktencheck und überprüfe es auf seine empirische Evidenz.