Schwule Männer - Coming-Out-Beratung und psychologische Hilfe

Florian Friedrich • 23. November 2025

Unterstützung und Begleitung in Salzburg, Wien, München, Berlin und Hamburg

Ich biete Coming-out-Beratung, psychologische Hilfe und Psychotherapie für schwule Männer und MSM in Salzburg an, online auch in Hamburg, München und Berlin.

Schwule Männer - Psychotherapie in Salzburg, Hamburg, Berlin

Was ist männliche Homosexualität?

Männliche Homosexualität ist nur eine von vielen sexuellen Orientierungen, die genauso wertvoll und gesund ist wie Heterosexualität. Allerdings wurde Homosexualität auch in der Psychologie und Psychotherapie bis in die 1990er Jahre völlig unreflektiert als eine psychische Krankheit angesehen, mit dem Versuch, diese zu heilen. Homosexuelle Menschen sind nämlich eine Minderheit und passten in unserer abendländisch-christlichen Tradition lange Zeit nicht in das Konzept von „Normalität“.


Verinnerlichte Homophobie und Homonegativität

Aufgrund von weit verbreiteter gesellschaftlicher Homophobie, massiver psychischer und physischer Gewalt gegenüber schwulen und bisexuellen Männern sowie einer Jahrtausende-alten malignen Tradition von Verfolgung, Folter, Inhaftierung und Diskriminierung, lehnen viele schwule und bisexuelle Männer ihre eigene Homosexualität noch immer stark ab. Sie bekämpfen sich innerlich selbst, sind ihre eigenen Feinde und geben in Umfragen an, dass sie lieber heterosexuell wären. So gaben 75 Prozent aller Männer in einer anonymen Umfrage auf der Schwulenplattform PLANETROMEO an, dass sie sich ihrer Homosexualität schämen würden. Auf diese Weise ist es nicht verwunderlich, wenn schwule Männer häufiger unter Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen leiden, Depressionen und Angststörungen entwickeln und Suizidversuche machen bzw. Suizid begehen.

Film: "Homophobie im deutschen Fußball: Warum sich aktive Spieler bisher nicht outen"

Erfahren Sie in diesem Film, warum Homosexualität im Fußball ein so großes Tabu darstellt.


Hilfe bei psychischen Problemen

Psychotherapie und Beratung können Ihnen als schwuler Mann helfen, ihre eigene Homosexualität zu akzeptieren und Selbstachtung zu entwickeln. Eine gesunde Selbstliebe ist zudem auch eine wesentliche Grundbedingung für eine zufriedene Partnerschaft.



Anlässe für eine Psychotherapie/psychologische Beratung können sein:

  • das innere und äußere Coming-out
  • Schwierigkeiten und Ängste während des Coming-outs
  • Probleme in der Partnerschaft und Sexualität
  • Trennungen
  • destruktive Beziehungsmuster - etwa immer wieder vorzeitig eine Partnerschaft zu beenden
  • ein spätes Coming-out in der zweiten Lebenshälfte mit seiner Trauer über die vielen verlorenen Jahre
  • Homosexualität und Sexualität im Alter
  • eine bestehende heterosexuelle Partnerschaft, u.U. mit eigenen Kindern
  • Suche nach Annahme der eigenen Homosexualität
  • Selbstablehnung und Selbstabwertung
  • Diskriminierung, Stigmatisierung und Mobbing
  • sexuelle Schwierigkeiten
  • Depressionen
  • Sexualtherapie und Sexualberatung
  • eine Infektion mit HIV oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten
  • starke Scham- und Schuldgefühle wegen der homosexuellen Orientierung
  • Kinderwunsch und Regenbogenfamilie
  • Paartherapie für schwule Paare
Danke an die Salzburger Faschingsgilde für den Faschingsprinzen
von Florian Friedrich 6. Januar 2026
Danke der Faschingsprinz sein zu dürfen Hiermit möchte ich mich herzlich bei der Salzburger Faschingsgilde für ihr Vertrauen bedanken, der Fachingsprinz sein zu dürfen.
Gratis Psychotherapie/Sexualtherapie bei geringem Einkommen
von Florian Friedrich 5. Januar 2026
Ich biete kostenlose Therapieplätze für Menschen mit geringem Einkommen und Bezieher*innen von Rehabilitationsgeld Wie komme ich zu einem gratis-Therapieplatz? Diese sind für Menschen mit geringem Einkommen oder Rehageld-Bezieher*innen reserviert. Die kostenlosen Therapieplätze sind kontingentiert und werden nach Antragstellung von der ÖGK voll finanziert - ganz ohne Selbstbehalt. Ich biete kostenlose Psychotherapieplätze und Hilfe für wirtschaftlich schwache Menschen und Bezieher*innen von Rehabilitationsgeld an.
Hypnosystemisches Elternmanagement bei ADHS
von Florian Friedrich 2. Januar 2026
Wenn das Familienleben ständig unter Strom steht - ein praktischer Weg zu mehr Ruhe, Beziehung und Wirksamkeit Eltern von Kindern mit ADHS kennen diesen Alltag nur zu gut: Der Morgen beginnt hektisch, Hausaufgaben enden im Streit, scheinbar einfache Aufforderungen führen zu Eskalationen – und am Abend bleibt oft das Gefühl zurück, wieder einmal nicht genug als Elternteil gewesen zu sein. Viele Eltern fragen sich irgendwann: Warum funktioniert das bei anderen Familien scheinbar mühelos? Warum weiß mein Kind genau, was es tun soll – und tut es trotzdem nicht? Was machen wir falsch? Die ehrliche Antwort lautet: Gar nichts. Denn ADHS ist keine Frage von Erziehung, sondern eine besondere Art der Selbststeuerung. Und genau hier setzt das Elternmanagement an.
Trauma nach einer Brandkatastrophe: Was hilft?
von Florian Friedrich 1. Januar 2026
Wie du einer PTBS vorbeugen kannst (inklusive Selbsthilfemethoden aus dem Somatic Experiencing®) Aus aktuellem Anlass ( Brandkatastrophe von Crans-Montana ) möchte ich hier über ein paar psychische Erste-Hilfe-Maßnahmen schreiben. Einen schweren Unfall oder eine Brandkatastrophe mitzuerleben – etwa Schreie zu hören, Brandgeruch wahrzunehmen oder Bilder von brennenden Menschen zu sehen – kann tief erschüttern - übrigens auch dann, wenn wir lediglich Videos im Internet und in den Medien davon sehen. Viele Betroffene und Zeug*innen sind im Nachhinein verunsichert von ihren Reaktionen. Wichtig i st: Starke körperliche und seelische Reaktionen sind normale Antworten auf ein extremes Ereignis. Sie bedeuten nicht, dass du durchdrehst oder zwangsläufig eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entwickeln wirst. Dieser Artikel erklärt, warum Flashbacks auftreten, was in den ersten Tagen und Wochen hilft, und wie Selbsthilfemethoden aus dem Somatic Experiencing (SE) die Verarbeitung unterstützen können. Übrigens soziale Unterstützung schützt stark und ist einer der wichtigsten präventiven Wirkfaktoren, um keine Posttraumatische Belastungsstörung zu entwickeln. Menschen, die: über das Erlebte sprechen können emotionalen Rückhalt bekommen körperlich und emotional gehalten werden sich verstanden und ernst genommen fühlen haben ein deutlich geringeres PTBS-Risiko . Soziale Bindung wirkt wie ein Puffer gegen traumatische Überforderung.