Queer- und Diversity-Praxis in Salzburg, Hamburg, München, Berlin

Florian Friedrich • 12. Oktober 2025

Coming-out-Beratung und Hilfe für LGBTIQA*

Ich biete in Salzburg, München, Köln, Hamburg und Berlin online-psychologische Beratung und online-Psychotherapie für Menschen an, die sich als queer verstehen, aber auch für deren Freund*innen, Sympathisant*innen und Angehörige. In meiner Queer- und Diversity-Praxis in der Stadt Salzburg biete ich auch Vorort Termine an. 

Queer- und Diversity-Praxis in Salzburg, Hamburg, München, Berlin

Hilfe, Begleitung und Psychotherapie für LGBTIQA*

LGBTIQA* werden in allen Lebensbereichen noch immer diskriminiert. Auch unter Psychotherapeut*innen gibt es viel Unwissen oder veraltetet Sichtweisen und Haltungen. Deshalb möchte ich in meiner Praxis einen sicheren Raum für alle LGBTIQA* schaffen, die persönliche oder psychische Schwierigkeiten haben und psychotherapeutische Hilfe oder Beratung suchen.

Neben psychischen Problemen wie Ängsten, Depressionen, Traumafolgesymptomen etc. biete ich auch Begleitung beim Coming-out an, sowohl für Betroffene als auch für Angehörige.


Mögliche Themen können sein:

  • Sexuelle Identitätsfindung und diverse Lebensformen, wie etwa
  • Asexualität
  • Bisexualität
  • Genderfluid
  • Homosexualität
  • Inter*Geschlechtlichkeit
  • Nonbinary
  • Paraphilien
  • Pansexuelität
  • Polyamorie
  • Polysexualität
  • Transidentität/Transgender/Geschlechtsinkongruenz / Genderdysphorie
  • Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder Identität
  • Eine HIV-Infektion
  • Verinnerlichte Homonegativität / Homophobie
  • Kinderwunsch in Regenbogenfamilien
  • Krisenintervention nach homophoben körperlichen Übergriffen (kostenlose Psychotherapie über den Opferschutz), Mobbing, Gewalterfahrungen
  • Monogamie oder offene Beziehungsformen
  • Polyamorie
  • Paartherapie für homosexuelle / bisexuelle / pansexuelle Paare
  • Regenbogenfamilien
  • Sexualität und sexuelle Gesundheit
  • Sexuell übertragbare Infektionen
  • Sexualtherapie und Sexualberatung
  • Chemsex
  • PrEP und PEP
  • Fetische, die zu einem Leidensdruck führen
  • Sexuelle Probleme in der Paarbeziehung
  • Trennung / Scheidung
  • Unerfüllter Partner*innenwunsch


Was ist queer?

"Queer" war früher ein Schimpfwort und bedeutete "pervers". Heute hat diese Bezeichnung eine Bedeutungsaufwertung erfahren und wird sogar in wissenschaftlichen und behördlichen Texten verwendet. Queer steht nun für Offenheit, Diversity und Vielfalt.

Queer wir mitunter synonym für schwul, lesbisch, bisexuell, pansexuell, trans*ident, inter*sexuell, asexuell, demisexuell, polysexuell, pansexuell, kink und vieles mehr verwendet. Der Terminus wird aber auch als ein eigenständiger Begriff verwendet, etwa um darauf hinzuweisen, dass es in unserer Gesellschaft nicht nur die Kategorien von männlich oder weiblich gibt, sondern auch von genderfluid und non-binary.

Queer steht somit für alle Menschen, die sich außerhalb der heteronormativen Norm erleben oder diese infrage stellen.

Queere Menschen und LGBTIQA* fühlen sich oft einsam mit ihrem Anderssein. Daher kann es wichtig sein, sich mit anderen queeren Personen und LGBTIQA* zu solidarisieren und zu networken.


Hilfreiche Links, um Anschluss an andere LGBTIQA* zu finden:

Salzburg

Homosexuelle Initiative Salzburg

Website: https://hosi.or.at/


Beratungsstelle Courage

Website: https://www.courage-beratung.at/gruppen,TRANS*-PARTNER*INNEN+SALZBURG,18



Hamburg

Magnus Hirschfeld Centrum

Website: https://www.mhc-hh.de


Die Trans*beratung Nord e.V.

Website: https://transberatung-nord.de/



München

Sub - Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum München e.V.

Website: https://subonline.org/


Die Trans*Inter* Beratungsstelle der Münchner Aids-Hilfe

Website: https://www.trans-inter-beratungsstelle.de/de/



Berlin

Young & Queer-Praxis

Website: https://youngandqueer.de/


Schwulenberatung Berlin

Website: https://schwulenberatungberlin.de/


Selbsthilfeorganisation Trans-Ident

https://www.trans-ident.de/


TransInterQueer

Website: https://www.transinterqueer.org/



Köln

lesbisch, schwul, queer: rubicon

Website: https://rubicon-koeln.de/


TXKöln - Selbsthilfegruppe für transgeschlechtliche Menschen

Website: https://www.txkoeln.de/

Film: "Queer und bedroht - CSD in der Provinz"

Viele queere Personen werden noch immer stark angefeindet und erfahren Gewalt. Dann kann es hilfreich sein, sich zu solidarisieren.

Florian Friedrich als Bastian im Theaterstück DER DRESSIERTE MANN
von Florian Friedrich 9. September 2026
Mein aktuelles Schauspielprojekt in der Rolle des Bastian Der dressierte Mann von John von Düffel Nach dem gleichnamigen Bestseller von Esther Vilar. Vilar dreht den Spieß um. Sie behauptet: Nicht die Männer unterdrücken die Frauen, sondern Frauen dressieren die Männer seit Jahrhunderten. Frauen nutzen Sex, Liebe und die Mutterrolle als Machtmittel. Dafür lassen sie sich aushalten und versorgen. Männer arbeiten, machen Krieg, zahlen - und bekommen dafür “Zuneigung” und Sex. Sie sind also die eigentlichen „Sklaven“. “Der Mann ist dressiert wie ein Haustier. Er glaubt frei zu sein, ist aber abhängig.” Das Buch löste 1971 einen riesigen Skandal aus. Von Feministinnen gehasst, von Männern gefeiert. Bis heute extrem umstritten. Es ist in dem Buch eine provokante These, dass die klassische Rollenverteilung Frauen bevorteilt und Männer ausbeutet. Bis heute ein Provokations-Bestseller. Der Vorverkaufspreis beträgt 16 Euro, an der Abendkasse 18 Euro. Ermäßigungen gibt es für Jugendliche sowie für (Schüler-)Gruppen ab zehn Personen. Reservierungen: Freiraum Oberndorf: 0664 / 6431727 Theatergruppe Oberndorf: 0677 / 62551846 E-Mail: info@freiraumoberndorf.at Ich freue mich. die tolle Rolle des Bastian zu spielen, eine Rolle, die man(n) sich nur wünschen kann.
von Hannes Heissl 9. September 2026
Eine 13-teilige Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation und therapeutische Macht Die Diskussion über „rituelle Gewalt“ und „Mind Control“ bewegt sich zwischen realen Erfahrungen von Gewalt, traumatischen Folgen, wissenschaftlich umstrittenen Erklärungsmodellen und teilweise weitreichenden Verschwörungserzählungen. Diese Podcastreihe versucht, diese Ebenen voneinander zu unterscheiden. Dabei geht es nicht darum, sexualisierte oder organisierte Gewalt zu leugnen. Solche Gewalt ist real und kann schwere psychische Folgen haben. Gleichzeitig müssen auch weitreichende Behauptungen über geheime Täter-Netzwerke, satanistische Rituale, gezielte Persönlichkeitsspaltung oder Mind Control wissenschaftlich geprüft werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Erinnerungen entstehen und welche Rolle therapeutische Suggestion spielen kann. Denn eine therapeutische Beziehung ist niemals nur ein Gespräch unter Gleichen. Therapeut*innen verfügen über Wissen, Autorität und Einfluss. Gerade deshalb tragen sie eine besondere Verantwortung dafür, zwischen Beobachtung, Hypothese und Gewissheit zu unterscheiden. Die Reihe fragt unter anderem: Was ist über rituelle und organisierte sexualisierte Gewalt tatsächlich bekannt? Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die weitreichende RG-MC-Erzählung? Was wissen wir über Dissoziation und DIS? Wie entstehen Erinnerungen und wie können falsche Erinnerungen entstehen? Was bedeutet es, wenn Erinnerungen erst während einer Therapie auftauchen? Wo beginnt therapeutische Suggestion? Was geschieht, wenn eine therapeutische Theorie zum Deutungsrahmen für nahezu alles wird? Wie können Patient ihre eigene Autonomie bewahren? Was können Therapeut tun, wenn sie eine frühere Überzeugung inzwischen kritisch sehen? Wo liegen die Grenzen wissenschaftlicher Kritik und berufsrechtlicher Sanktionen? Und wie können wir über dieses Thema sprechen, ohne entweder Menschen zu entwerten oder unbelegte Behauptungen zu bestätigen? Die Perspektive der Reihe ist hypnosystemisch: Nicht jede Erfahrung muss sofort abschließend erklärt werden. Zustände, Gefühle, Körperreaktionen und innere Anteile können ernst genommen und therapeutisch bearbeitet werden, ohne daraus automatisch eine bestimmte historische Geschichte abzuleiten. Denn: Wir können Menschen glauben, ohne jede Interpretation ihrer Vergangenheit zu glauben. Wir können Trauma behandeln, ohne eine bestimmte Tätergeschichte vorauszusetzen. Und wir können sagen: „Ich weiß es nicht.“ Diese Unsicherheit muss kein therapeutisches Defizit sein. Sie kann der Raum sein, in dem Selbstbestimmung wieder möglich wird. Die 13 Folgen Rituelle Gewalt und Mind Control – Was wissen wir eigentlich? Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Die Macht der Erinnerung Du bist nicht dein Zustand Wenn der Therapeut die Geschichte mitliefert Michaela Huber – Koryphäe, Einfluss und fachliche Kritik Valeria Petkova – Wenn Mind Control zur Erklärung wird Wenn Therapie zur Weltanschauung wird 9. Wenn Therapeut aussteigen – Schuld, Loyalität und der Weg zurück Wenn du als Klient aussteigen willst Wem gehört die Geschichte eines Menschen? Portugal, Netzwerke und die Internationalisierung einer therapeutischen Schule Von SPIEGEL bis zum goldenen Aluhut – Wenn Wissenschaft, Therapie und Medien aufeinanderprallen Eine Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation, Suggestion, therapeutische Verantwortung und die Freiheit, die eigene Geschichte selbst zu hinterfragen.
Cinematic conceptual illustration of a human silhouette standing in a dark, atmospheric room
von Florian Friedrich 8. September 2026
Rituelle Gewalt, Mind Control und falsche Erinnerungen: Eine psychotherapeutische und wissenschaftliche Einordnung von Trauma, Suggestion, Hypnose und Gedächtnis.
Körperbasiert reguliert - Podcast
von Florian Friedrich 8. September 2026
Willkommen zu deinem 52-wöchigen Jahres-Curriculum für somatische Selbstregulation.