Behinderung, Lernschwäche - psychologische Hilfe

Florian Friedrich • 21. September 2025

Was ist eine Behinderung bzw. Lernschwäche?

Unter Behinderung ist eine dauerhafte und schwere Beeinträchtigung gemeint, welche es den Betroffenen erschwert, am wirtschaftlichen und sozialen Leben teilzunehmen. Eine Behinderung, Beeinträchtigung oder Lernschwäche sind keine Erkrankung.


Ich biete psychologische Hilfe und Psychotherapie für Menschen mit Behinderung an.

I offer psychological help and psychotherapy for people with disabilities.

Behinderung, Lernschwäche - psychologische Hilfe

Ein höheres Risiko für psychische Erkrankungen

Menschen mit einer geistigen Behinderung haben ein drei- bis viermal höheres Risiko, psychisch krank zu werden als die Durchschnittsbevölkerung. Dennoch werden psychische Erkrankungen bei ihnen oft nicht beachtet oder genügend ernst genommen. Psychische Schwierigkeiten und Probleme werden mitunter sogar auf die geistigen und kognitiven Beeinträchtigungen zurückgeführt. Die Not und das Leiden der Menschen werden nicht anerkannt.

Auch Menschen mit Behinderung leiden unter Ängsten, Panikattacken, Aggressionen, Depressionen, sexuellen Schwierigkeiten, unter Einsamkeit, Problemen in ihren Partnerschaften und vielem mehr. Dieses Leid muss unbedingt ernst genommen und anerkannt werden.


Ich helfe Ihnen als Psychotherapeut, besser mit Ihren Problemen umzugehen und biete spezielle Behandlungsmöglichkeiten an, die auf Menschen mit Behinderung zugeschnitten sind. Dabei arbeite ich auch viel mit Bildern, mit Zeichnen, Malen, Rollenspiel und speziellen Materialien.

Meine Schwerpunkte sind darüber hinaus LGBTIQA*, Sexualität, Sexualberatung, Liebe, Beziehung und Partnerschaften.

Mein Filmtipp: "Ganz normal: Liebe und Sex mit Behinderung"

Liebe, Partnerschaft, Sexualität und Familie sind für viele Menschen mit Behinderung sehr wichtige Themen.

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Gruppensupervision für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Psychiater*innen, Gutachter*innen, Pädagog*innen, Therapeut*innen und andere Berufsgruppen Ich biete regelmäßig an Samstagen von 11 bis 13 Uhr eine kostenlose online Supervisionsgruppe / Intervisionsgruppe für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und Psychiater*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die trans*Personen auf ihrem Weg der Transition in ihr Wunschgeschlecht begleiten und/oder Gutachten bzw. Stellungnahmen für Hormontherapien und Operationen verfassen. In dieser Gruppe können wir alle viel voneinander lernen, Fallvignetten einbringen, unser Schwarmwissen bündeln, netzwerken und auch Länder übergreifend zusammenarbeiten. Die Gruppe ist offen, d.h. Sie können jederzeit dazustoßen. Ich selbst koordiniere die Gruppe nur, bin aber im Sinne der Intervision ein Teil der Gruppe und nicht deren Leiter. In der Gruppe können Einzelfälle, aber auch Themen eingebracht werden. Mögliche Themen sind: Gutachten erstellen Sorgen wegen Detransition und Fehldiagnosen Rechtliches und Haftung bei Detransition Autismus, ASS und ADHS in der Kombination mit trans*Identitäten genderfluide und non binäre Lebensweisen Rechtliche Aspekte Andere LGBTIQA* Themen Wann sind die nächsten Termine? Samstag, 6. Februar 2027 von 11 bis 13 Uhr Samstag, 10. April 2027 von 11 bis 13 Uhr Einzeln oder im Team Des Weiteren biete ich (kostenpflichtige) Supervisionen (einzeln oder Teamsupervision) und Coaching für helfende Berufsgruppen an, die mit trans*identen (transgender, transsexuellen, diversen, nicht binären, genderfluiden) Personen arbeiten, etwa für Pädagog*innen, Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und Gutachter*innen. Die Supervisionen sind auch online möglich. Viele Psychotherapeut*innen und Gutachter*innen sind sich unsicher, wie sie mit trans*Personen und der Geschlechtsidentität von Menschen arbeiten und therapeutisch vorgehen sollen und lehnen dann trans*idente und non-binäre Menschen ab. Unter Umständen liegt dies daran, dass trans*Personen oft gar keine klassische Psychotherapie benötigen, da es ja nicht um die Heilung von Symptomen oder einer psychischen Erkrankung geht, sondern vielmehr um eine aktive Unterstützung auf dem Weg der Transition und der persönlichen Entwicklung. Insofern stellt eine Zwangs-Psychotherapie für uns als Helfer*innen, aber auch für unsere Klient*innen / Patient*innen eine Restriktion dar, die oft als entwürdigend erlebt wird.
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