Älterwerden und Altern -Psychologische Hilfe Salzburg/Hamburg

Florian Friedrich • 27. August 2025

Psychologie und Psychotherapie sind auch im Alter sinnvoll

Lange Zeit bestand die Fehlannahme, dass Psychotherapie und Psychologie bei alten Menschen nicht wirksam seien, da ihre kognitiven Strukturen schwächer und ihre Persönlichkeitszüge verhärteter seien als bei jüngeren Menschen. Dies mache eine Veränderungsmotivation und Veränderungsmöglichkeiten geringer. Krankenkassen und Gutachter stimmten aufgrund dieser Fehlannahmen einer Psychotherapie oft nicht zu. Dies ist heute zum Glück nicht mehr der Fall.


Ich biete Psychotherapie für Senior*innen an, oder wenn Sie sich schwer mit dem Älterwerden und Altern tun.

Alter - Psychotherapie für Senior*innen

Relevante psychologische Themen älterer und alter Menschen sind:

  • Der Schock der Pension
  • Trennungen, Scheidungen, Verlusterfahrungen
  • Der Tod des Lebenspartners*/der Lebenspartnerin*
  • Der Tod von Freund*innen, der Kinder oder der Geschwister
  • Sexualität, Liebe, Erotik, Körperlichkeit
  • Veränderungen 
  • Der Verlust von Funktionen (des Berufes, körperlicher und geistiger Fähigkeiten)
  • Die Angst vor drohenden Verlusten
  • Altersdepression
  • Angst- und Panikattacken
  • Ängste
  • Krankheitsängste und Hypochondrie
  • Somatoforme Störungen und psychosomatische Erkrankungen
  • Chronische Schmerzen

Film: "Depressionen: Wenn Senioren sich zurückziehen und alles schwarz sehen"

Im Alter erleben wir viele kränkende und schmerzhafte Verlusterfahrungen

Hinzu kommt, dass ältere Menschen in nur wenigen Jahren mit großen beruflichen, sozialen, psychischen und körperlichen Anpassungsleistungen konfrontiert werden, etwa dem Verlust von Sinnstiftendem, Werten und Zielen im Leben, die betrauert werden müssen.

Manche alte Menschen haben auch nicht die Kraft oder die Fähigkeit, sich an neue Lebenssituationen oder Umstände anzupassen und reagieren dann auf eine Weise, die ihnen langfristig schadet. So kann auch ein vorschnelles Aufgeben eine schädliche Copingreaktion (Flucht nach vorne) bezüglich drohender kommender Verluste sein. 


Die notwendige Trauer über das Altwerden

Ein Beispiel:

Herr Z. ist ein alter Mensch, der immer sportlich war. Als er bemerkt, dass er nicht mehr so leistungsfähig ist wie noch vor ein paar Jahren, gibt er plötzlich alle körperlichen Aktivitäten auf, obwohl er für sein Alter noch durchaus sportlich, rüstig und agil ist. Kurzfristig erspart ihm diese Reaktion Trauer und Kränkung. Herr Z. verliert allerdings durch diese Flucht nach vorne viel Sinn und Lebensfreude und wird immer depressiver. Der wichtige Lebensinhalt Sport und Bewegung wird nun ganz aufgegeben, obwohl noch viel möglich wäre. Auch weitere Interessen und Hobbys gibt Herr Z. indessen immer vorschneller auf. 

Eine gesunde Umgangsweise wäre das Betrauern der nachlassenden körperlichen Kräfte, aber auch die Hinwendung zu allem, was körperlich noch möglich ist, Sinn stiftet und ein Werterleben ermöglicht. 


Psychotherapeutische Hilfe und Begleitung in der Lebensphase des Alters

Persönliche Krisen, Schwellensituationen, Veränderungen etc. sind Gründe, eine Psychotherapie zu machen, die große Erleichterung verschaffen kann.

Wenn Sie sich für psychologische Hilfe, Beratung oder Psychotherapie interessieren, dann können Sie mich gerne kontaktieren.

Podcast von Verena König: "Trauma und Altern"

Die Traumatherapeutin Verena König informiert in ihrem Podcast, warum Traumafolgesymptome oft erst im Alter ausbrechen.

A close-up of a hand holding a small, brilliant sphere of warm light, illuminating a clean.
von Florian Friedrich 23. September 2026
Traumatherapeut Florian Friedrich über Egostates, DIS-Diagnose & Mind Control. Erfahre, wie du deine Selbstwirksamkeit im Alltag nachhaltig stärkst.
Rituelle Gewalt und Mind Control  - Podcast
von Florian Friedrich 22. September 2026
Eine 13-teilige Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation und therapeutische Macht Die Diskussion über „rituelle Gewalt“ und „Mind Control“ bewegt sich zwischen realen Erfahrungen von Gewalt, traumatischen Folgen, wissenschaftlich umstrittenen Erklärungsmodellen und teilweise weitreichenden Verschwörungserzählungen. Dieser Podcast versucht, diese Ebenen voneinander zu unterscheiden. Dabei geht es nicht darum, sexualisierte oder organisierte Gewalt zu leugnen. Solche Gewalt ist real und kann schwere psychische Folgen haben. Gleichzeitig müssen auch weitreichende Behauptungen über geheime Täter-Netzwerke, satanistische Rituale, gezielte Persönlichkeitsspaltung oder Mind Control wissenschaftlich geprüft werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Erinnerungen entstehen und welche Rolle therapeutische Suggestion spielen kann. Denn eine therapeutische Beziehung ist niemals nur ein Gespräch unter Gleichen. Therapeut*innen verfügen über Wissen, Autorität und Einfluss. Gerade deshalb tragen sie eine besondere Verantwortung dafür, zwischen Beobachtung, Hypothese und Gewissheit zu unterscheiden. Die Reihe fragt unter anderem: Was ist über rituelle und organisierte sexualisierte Gewalt tatsächlich bekannt? Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die weitreichende RG-MC-Erzählung? Was wissen wir über Dissoziation und DIS? Wie entstehen Erinnerungen und wie können falsche Erinnerungen entstehen? Was bedeutet es, wenn Erinnerungen erst während einer Therapie auftauchen? Wo beginnt therapeutische Suggestion? Was geschieht, wenn eine therapeutische Theorie zum Deutungsrahmen für nahezu alles wird? Wie können Patient ihre eigene Autonomie bewahren? Was können Therapeut tun, wenn sie eine frühere Überzeugung inzwischen kritisch sehen? Wo liegen die Grenzen wissenschaftlicher Kritik und berufsrechtlicher Sanktionen? Und wie können wir über dieses Thema sprechen, ohne entweder Menschen zu entwerten oder unbelegte Behauptungen zu bestätigen? Die Perspektive der Reihe ist hypnosystemisch: Nicht jede Erfahrung muss sofort abschließend erklärt werden. Zustände, Gefühle, Körperreaktionen und innere Anteile können ernst genommen und therapeutisch bearbeitet werden, ohne daraus automatisch eine bestimmte historische Geschichte abzuleiten. Denn: Wir können Menschen glauben, ohne jede Interpretation ihrer Vergangenheit zu glauben. Wir können Trauma behandeln, ohne eine bestimmte Tätergeschichte vorauszusetzen. Und wir können sagen: „Ich weiß es nicht.“ Diese Unsicherheit muss kein therapeutisches Defizit sein. Sie kann der Raum sein, in dem Selbstbestimmung wieder möglich wird. Die 13 Folgen: Rituelle Gewalt & Mind Control – Was ist wissenschaftlich belegt? Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Eine Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation, Suggestion, therapeutische Verantwortung und die Freiheit, die eigene Geschichte selbst zu hinterfragen.
A person from behind looking at a modern multi-faceted geometric mirror wall.
von Florian Friedrich 22. September 2026
Woran erkennt man Suggestion in der Traumatherapie? Florian Friedrich über das Machtgefälle, False Memory und den Schutz der Klienten-Autonomie.
Körperbasiert reguliert - Podcast
von Florian Friedrich 22. September 2026
Willkommen zu deinem 52-wöchigen Jahres-Curriculum für somatische Selbstregulation.