Körperliche Gewalt - Gewaltberatung und Gewaltschutz

Florian Friedrich • 15. November 2025

Gewalt in Partnerschaften ist weit verbreitet

Häusliche und körperliche Gewalt sind kein Kavaliersdelikt, sondern werden bei Anzeige hart bestraft. Die Opfer erhalten vom Bundessozialamt die Finanzierung einer kostenlosen Psychotherapie.


Die Täter*innen haben meist wenig bis gar keine Einsicht in ihre Störung bzw. Pathologie. Sie machen in der Regel das Opfer verantwortlich: "Bitte helfen Sie meiner Frau. Sie manipuliert mich, provoziert und ärgert mich so lange, bis ich sie schlagen muss". Diese Täter-Opfer-Umkehr ist mehr die Regel als die Ausnahme.

Doku: "Familiärer Missbrauch & Häusliche Gewalt – Tabuthema Gewalt gegen Männer"

Die Opfer von körperlicher und sexualisierter Gewalt sind mehrheitlich Frauen. Allerdings werden auch Männer von Frauen (oder Männern) innerhalb der Partnerschaft geschlagen, verprügelt oder misshandelt. Das ist ein Tabu.


Was ist häusliche Gewalt?

Der häuslichen Gewalt geht es darum, Macht und Kontrolle über den/die andere*n auszuüben. Typisch ist dabei, dass die Gewalt nicht einmalig auftritt, sondern immer wieder stattfindet und chronisch verläuft. Der/die Täter*in zeigt danach Reue oder Schuldgefühle oder täuscht diese vor, um nicht vom Opfer verlassen zu werden. Er/sie verspricht immer wieder, sich zu ändern, doch nichts geschieht.

Häusliche Gewalt findet in allen gesellschaftlichen Schichten und sozialen Milieus statt und ist unabhängig von Reichtum, Armut, Bildung oder Einkommen. Auch Menschen, die bereits getrennt oder geschieden sind, sind von häuslicher Gewalt betroffen oder üben diese aus.


Folgende Formen fallen unter häusliche Gewalt:

Emotionale und psychische Gewalt

Hierzu gehören Beleidigungen, Abwertungen, Drohungen, Rückzug in tagelanges Schweigen, emotionale Erpressung, Manipulationen, Isolation …

Finanzielle und ökonomische Gewalt

Wenn mein*e Partner*in mich finanziell erpresst, mein Konto sperrt, von meinem Konto stiehlt, ganz allein über das Haushaltseinkommen verfügt


Sexualisierte und sexuelle Gewalt

Sexuelle Anspielungen, mit denen mich mein*e Partner*in bedrängt, unerwünschte und aufgedrängte Berührungen, sexuelle Nötigung bis hin zu schweren Vergewaltigungen


Körperliche Gewalt

Hier finden sich Einsperren, Niederdrücken, Schlagen, Treten, Festhalten, nichts zu essen oder zu trinken Geben, Fixieren, Würgen …

Ein Bild des Psychotherapeuten Florian Friedrich.

Manche Täter*innen manipulieren ihre Partner*innen nach der häuslichen Gewalt auch mit Blumensträußen oder Bonbons. Sie kriechen zu Kreuze. Im besseren Fall haben sie gesunde und angemessene Schuldgefühle. Hier lässt sich dann psychotherapeutisch gut arbeiten. Im pathologischen Fall spielen und täuschen sie Schuldgefühle oder Reue nur vor oder machen Aussagen wie "Ich weiß eh, dass es nicht okay ist, meinen Partner zu schlagen. So was tut man nicht".

Immer wieder erlebe ich es, dass auch Frauen ihre männlichen (oder weiblichen) Partner schlagen, zu Boden drücken, festhalten, in der Wohnung einsperren etc. Dies ist ein gesellschaftliches Tabu. Die männlichen Opfer suchen sich hierbei kaum Hilfe und erstatten nur selten Anzeige, sodass der Eindruck entsteht, dass Männer keine Opfer von körperlicher (oder sexueller) Gewalt seien.


Ich biete Gewaltschutz, psychologische Hilfe und Psychotherapie an (auch kostenlos über den Opferschutz), wenn Sie unter häuslicher, sexueller und körperlicher Gewalt in Ihrer Partnerschaft leiden. Zudem biete ich auch Gewaltberatung und Psychotherapie für Täter*innen an.


Täter*innen übernehmen oft keine Verantwortung

Täter*innen würden dringend der psychologischen Hilfe und Psychotherapie bedürfen. Sie schlagen in der Regel aus Hilflosigkeit zu, weil sie nicht besser auf selber Augenhöhe kommunizieren können. Dies rechtfertigt Gewalt in keiner Weise, ist aber eine wichtige Erkenntnis der Gewaltprävention. Die Ohnmacht und Hilflosigkeit werden durch das Zuschlagen abgewehrt. Ich muss sie dann nicht mehr fühlen.

Film: "Gewalt gegen Frauen: Verliebt, verlobt, verprügelt"

Der erste Schritt aus der Gewalt ist es, zu erkennen, dass ich selbst ein Problem habe und Verantwortung dafür übernehme, wenn ich zuschlage oder körperlich gewalttätig werde. Gesunde Menschen spüren das, pathologische (dissoziale, narzisstische) Persönlichkeiten haben diesbezüglich oft kein Unrechtsbewusstsein und rechtfertigen die Gewalt durch das Verhalten des Partners/der Partnerin.


Viele Täter*innen haben nie gelernt, Konflikte erwachsen zu lösen und eigene Bedürfnisse und Wünsche zu formulieren. Sie haben wenig inneren Halt und innere Sicherheit. Immer fehlt es ihnen an gesundem Selbstvertrauen.

Die Opfer bringen zwar viel in partnerschaftliche Konflikte ein und haben einen großen Anteil daran, allerdings nur am Konflikt und nicht an der körperlichen Gewalthandlung - es sei denn, sie schlagen auch aus Hilflosigkeit und Ohnmacht zuerst zu, dann sind sie aber ebenfalls Täter*innen.

Film: "Häusliche Gewalt gegen Männer: Ein Betroffener erzählt seine Geschichte"

Auch psychische Gewalt ist strafbar

Das österreichische Recht sieht eine Vielzahl an Bestimmungen vor, die psychische Gewalt unter Strafe stellen.

Strafbar sind auf alle Fälle

  • Gefährliche Drohung
  • Hassrede im Netz
  • Cyber-Mobbing
  • Mobbing
  • Stalking
  • Nötigung und schwere Nötigung


Ist seelische Gewalt genauso schlimm?

Ja. Psychische und emotionale Gewalt können Opfer psychisch genauso schwer traumatisieren und vergiften wie Schläge, Tritte, Stiche, Verletzungen oder schwere sexuelle Gewalt. Zur seelischen Gewalt gehören Gaslighting, Drohungen, Liebesentzug, Einschüchterung, Isolierung, Abwertungen, tagelanges Schweigen, Erpressungen und Zwang.

Gewalt geht stets mit einem zerstörerischen Umgang mit Macht einher, d.h. es lässt sich eine maligne Paardynamik beobachten.


Was ist der Unterschied zwischen Konflikt und Gewalt?

Konflikt und Gewalt sind nicht dasselbe. In Konflikten eskalieren beide Partner*innen, schreien sich an, beschimpfen sich mit üblen Bezeichnungen, werten sich ab. Dies wirkt zwar dramatisch, ist aber relativ alltäglich, normal und gesund, wenn sich beide danach entschuldigen, Verantwortung für ihren Anteil am Konflikt übernehmen und nach konstruktiven oder präventiven Lösungen suchen. Durch Konflikte können wir uns als Individuen und als Paar sogar weiterentwickeln.


Körperliche Gewalt hingegen wird nur von einem ausgeübt, meist dem Mann, nicht so selten aber auch von der Frau.

Selbstverständlich ist es in der Beratung und Psychotherapie wichtig, dass Opfer lernen, sich zu schützen und einzufordern, dass Gewalt niemals eine Lösung sein kann und die Verantwortung für das Zuschlagen allein beim/bei der Täter*in liegt. Diese Erfahrung ist wichtig, weil die Opfer fast immer mit den Täter*innen identifiziert sind und das Zuschlagen durch eigenes Fehlverhalten rechtfertigen. Sie machen die körperliche Gewalt vom eigenen Verhalten abhängig und sind davon überzeugt, dass es in ihrer Hand läge, dass der/die andere zuschlägt oder der/die Täter*in seine Gewalt verändert.

Hierbei handelt es sich um einen Abwehr- und Copingmechanismus, der uns kurzfristig entlastet, langfristig allerdings schädlich ist. Denn lediglich der/die Täter*in kann ihr/sein Verhalten verändern, indem er/sie dafür Verantwortung übernimmt. Es ist nicht die Aufgabe des Opfers, zu fragen, welchen Beitrag es leisten kann, damit die/der Täter*in endlich von der körperlichen Gewalt ablässt.


Werde ich gegenüber meinem/meiner Partner*n psychisch gewaltvoll oder übergriffig, so rechtfertigt dies noch lange nicht, dass er/sie mich schlägt.

Für Konflikte und Krisen innerhalb der Ehe und Partnerschaft sollten immer beide Verantwortung übernehmen und ihren Anteil an Konflikten innerhalb der 50:50 GmbH Partnerschaft suchen. Bei Gewaltbeziehungen, der Androhung von Gewalt, bei Sucht (nach Alkohol und Drogen) eines Partners/einer Partnerin und bei Außenbeziehungen und Fremdgehen trifft diese Grundhaltung jedoch nicht zu. Erzeuge ich durch meine Handlungen Angst, Bedrohung und Einschüchterung, so wird das Opfer in seinem Handlungsspielraum massiv eingeschränkt.


Täterberatung: Wie kann mir als Täter*in eine Psychotherapie helfen?

Jenen Täter*innen, die nach körperlicher Gewalt gesunde Schuldgefühle oder Reue gegenüber ihren Opfern fühlen, kann mittels psychologischer Hilfe und Psychotherapie gut geholfen werden.

Folgende Haltungen können Täter*innen in einer Psychotherapie lernen:

  • Selbstreflexion, Selbsterkenntnis und ein guter Zugang zur eigenen Verantwortung für das Zuschlagen
  • das Übernehmen von alleiniger Verantwortung für die körperliche und/oder sexuelle Gewalt
  • die Fähigkeit, der/dem Partner*in Sicherheit zu vermitteln und ihm/ihr seine/ihre Ängste zu nehmen
  • ein guter, offener und gesund-aggressiver Umgang mit Konflikten
  • eine neue Einstellung zum Leben, zu eigenen Bedürfnissen, zum Umgang mit Wut und schwierigen Emotionen
  • Gefühle gut zu zeigen (ich darf als Mann auch meine Trauer und meinen Schmerz versprachlichen und authentisch zum Ausdruck bringen)
  • Verantwortung für das eigene Leben und die Gestaltung des Lebens


Täter*innen sind oft emotional extrem abhängig von ihren Partner*innen, fühlen sich ausgeliefert, hilflos und ohnmächtig. Männliche Täter haben in der Regel eine hegemoniale Männlichkeit und patriarchalische Rollenbilder von Männlichkeit internalisiert.


Sie können in einer Psychotherapie einen guten Umgang mit dieser Abhängigkeit lernen. Opfer hingegen können sich die Haltung aneignen, dass sie unabhängige Individuen sind, dass sie die verinnerlichte Ohnmacht und Gewalt nicht hinnehmen müssen und diese auch nicht zu erwarten haben.


Paartherapie ist bei Gewalt nicht zu empfehlen

Das Paarsetting oder eine Paartherapie sind bei körperlicher Gewalt innerhalb der Partnerschaft eher selten geeignet.

Viele Täter*innen haben nämlich große innere Widerstände und Abwehr, sich psychologische Hilfe zu suchen und diese anzunehmen. Sie fühlen sich massiv gekränkt und beschämt, wenn ihnen dies nahegelegt wird. Sie erleben sich als moralische Verlierer*innen und ihre Opfer als Gewinner*innen. Vor allem bei männlichen Tätern findet sich diese Abwehr besonders intensiv. Hier spielen verinnerlichte Gender- und Rollenklischees stark hinein.

Denn viele Männer haben nie gelernt, über sich, ihre Emotionen und Bedürfnisse offen und ehrlich zu sprechen oder sich etwas sagen zu lassen. Ist dann im Paarsetting auch noch die eigene Frau (oder der eigene Mann) anwesend, so fühlen sie sich stark beschämt und gekränkt und versuchen, ihr Gesicht nicht zu verlieren. Sie gehen dann in die Abwehr oder Offensive und werten nicht selten auch Berater*innen und Psychotherapeut*innen als unprofessionell oder unfähig ab. Konfrontationen eskalieren dann im Paarsetting. Eine Annäherung oder ein Prozess der Bewusstwerdung können auf diese Weise nicht stattfinden. Im schlimmsten Fall muss das Opfer danach die erlittene Schmach ausbaden, wird eingeschüchtert, bedroht und zu Hause verprügelt.


Männer schlagen weniger zu, weil sie Macht ausüben wollen, sondern weil sie sich wie kleine hilflose Jungen fühlen, die einer schwierigen Paarsituation ohnmächtig ausgeliefert seien. Das Zuschlagen wird zum malignen Kompensationsmechanismus, um lähmende Gefühle von Hilflosigkeit oder Verlustängste gegenüber dem Opfer abzuwehren.

Die Opfer hingegen erleben die körperliche Gewalt als schweren Machtmissbrauch. Sie fühlen Ohnmacht, existentielle Bedrohung und Todesangst.

Florian Friedrich als Bastian im Theaterstück DER DRESSIERTE MANN
von Hannes Heissl 30. August 2026
Mein aktuelles Schauspielprojekt in der Rolle des Bastian Der dressierte Mann von John von Düffel Nach dem gleichnamigen Bestseller von Esther Vilar. Vilar dreht den Spieß um. Sie behauptet: Nicht die Männer unterdrücken die Frauen, sondern Frauen dressieren die Männer seit Jahrhunderten. Frauen nutzen Sex, Liebe und die Mutterrolle als Machtmittel. Dafür lassen sie sich aushalten und versorgen. Männer arbeiten, machen Krieg, zahlen - und bekommen dafür “Zuneigung” und Sex. Sie sind also die eigentlichen „Sklaven“. “Der Mann ist dressiert wie ein Haustier. Er glaubt frei zu sein, ist aber abhängig.” Das Buch löste 1971 einen riesigen Skandal aus. Von Feministinnen gehasst, von Männern gefeiert. Bis heute extrem umstritten. Es ist in dem Buch eine provokante These, dass die klassische Rollenverteilung Frauen bevorteilt und Männer ausbeutet. Bis heute ein Provokations-Bestseller. Der Vorverkaufspreis beträgt 16 Euro, an der Abendkasse 18 Euro. Ermäßigungen gibt es für Jugendliche sowie für (Schüler-)Gruppen ab zehn Personen. Reservierungen: Freiraum Oberndorf: 0664 / 6431727 Theatergruppe Oberndorf: 0677 / 62551846 E-Mail: info@freiraumoberndorf.at Ich freue mich. die tolle Rolle des Bastian zu spielen, eine Rolle, die man(n) sich nur wünschen kann.
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Du bist nicht dein Zustand: Erfahren Sie, wie innere Zustände Wahrnehmung und Verhalten beeinflussen und wie Hypnosystemik neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet.
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Was sind Rituelle Gewalt und Satanic Ritual Abuse (SRA)? Rituelle Gewalt und SRA gibt es nicht, sie sind ein Märchen, eine Urbane Legende. Das Konstrukt ist eine Verschwörungstheorie, die unter Psychotherapeut*innen weit verbreitet ist und nicht hinterfragt wird. Die bekannte Traumatherapeutin Michaela Huber gilt als eine der Hauptvertreterinnen dieser Theorie. Das Narrativ behauptet, dass geheime Organisationen, wie etwa Satanssekten, im Untergrund Kinder missbrauchen, foltern, abrichten und mittels Mind Control fernsteuern. Rituelle Gewalt werde von der Politik, von der Justiz, von der Polizei und den Reichen und Mächtigen verschleiert. Gerade der nicht empirische Nachweis der Rituellen Gewalt sei ein Beweis für deren Existenz. Auch Behandlungsfehler durch Traumatherapeut*innen und das Suggerieren falscher Erinnerungen sind kein Beweis für die Existenz Ritueller Gewalt. Wer sich kritisch dagegen äußert, der wird massiv angefeindet und ihm wird rasch unterstellt, dass er selbst ein Teil dieser großen Verschwörung sei oder zumindest generell Gewalt an Kindern rechtfertige, ganz nach dem Motto: "Wer nicht für mich ist, ist gegen mich und auch gegen alle Opfer von Gewalt." Viele meiner Kolleg*innen wissen gar nicht, dass es sich bei dieser dümmlichen Theorie lediglich um ein Verschwörungsnarrativ handelt. Eine Klarstellung oder: Wer hat hier ihren eigenen einst guten Ruf geschädigt? Die bekannte Psychotherapeutin Michaela Huber verbreitet Verschwörungsgeschichten zu Satanismus, Satanic Panic und Ritueller Gewalt. Diese konnten bis heute nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden. Somit handelt es sich bei Ritueller Gewalt um eine Urbane Legende bzw. um ein Verschwörungsnarrativ, welches ein False-Memory-Syndrom suggerieren kann. Nachdem mir eine Kollegin auf einer Social-Media-Plattform unterstellt hat, ich würde bei der "renomierten" Kollegin Michaela Huber Rufschädigung und Diskreditierung begehen, dass diese mittlerweile entlastet worden sei (falsch!), dass ich ihren therapeutischen Ansatz abwerte (richtig, da fühle ich mich verstanden, wobei eine Verschwörungstheorie in meiner Welt kein psychotherapeutischer Ansatz ist) und dass mein Beitrag „vollkommen überflüssig sei“, habe ich ihr folgendes geantwortet: Michaela Huber gilt heute als sehr umstritten und wird sogar auf Wikipedia heftigst als Verschwörungstheoretikerin kritisiert. In Österreich würde ich Michaela Huber sofort bei der Ethikkommission melden, und eventuell würde ihr sogar die Zulassung als Psychotherapeutin entzogen werden, wenn sie sich nicht von ihren Verschwörungsgeschichten zur rituellen Gewalt distanziert. In Deutschland ist das leider etwas schwieriger. Michaela Huber wurde keinesfalls entlastet und konnte ihre Theorien bis heute nie beweisen. Ohne jedes Unrechtsbewusstsein oder die Bereitschaft, in einen wissenschaftlichen Dialog und Diskurs zu treten, verbreitet sie nach wie vor ihre esoterische Ideologie. So dürfen sich Psychotherapie-Schulen oder traumatherapeutische Ansätze, die einen seriösen Anspruch nach dem State-of-the-Art haben, nicht verhalten, so verhalten sich allerdings Sekten (was paradox ist, denn Huber postuliert ja, Satanssekten aufzudecken). Hier werden Huber und ihre Jünger*innen dem ganz ähnlich, was sie zu bekämpfen suchen.