HIV-positiv: Workshops und Gruppentherapie

Florian Friedrich • 20. November 2025

Selbsterfahrungs- und psychologische Gruppen in Deutschland / Österreich / Schweiz

Menschen, die HIV-positiv sind, leiden oft nicht nur unter ihrer HIV-Infektion, sondern haben mitunter starke Schamgefühle, die ihnen von der Gesellschaft, von Ämtern, Institutionen, Behörden, Systemen oder psychisch übergriffigen Menschen manipuliert werden. Dies kann zu seelischen Belastungen und Depressionen führen, die die Lebensqualität vermindern. Auch Partnerschaften und die Sexualität können dadurch beeinträchtigt werden.


Hier finden Sie meine PowerPoint-Präsentation zum Workshop als PDF.


Ich biete Psychotherapiegruppen, Gruppentherapie und Workshops für HIV-positive Personen in Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Gerne komme ich auch in Ihre Institution oder Einrichtung.

HIV-positiv: Workshops und Gruppentherapie

Doku: Queer*beet – Diversity in Salzburg | Aids – Früher und Heute | FS1

Wie werde ich selbst mein*e beste*r Freund*in?

In meinem Workshop "Wie werde ich selbst mein*e beste*r Freund*in?" geht es u.a. um den Leidensdruck, den HIV-positive Betroffene in zwischenmenschlichen Beziehungen, in ihren Partnerschaften, in der Sexualität und im Alltag haben, mit dem Ziel, Impulse für einen liebevollen Umgang mit sich selbst zu geben und praktische Methoden einzuüben.


Meist gehen wir zu streng oder zu wenig liebevoll mit uns um. Vielen fällt es schwer, genauso verständnisvoll, tröstend und gütig mit sich selbst umzugehen, wie mit anderen Personen, vor allem dann, wenn sie Opfer von Diskriminierung sind und sich mit den manipulierten Schamgefühlen zu sehr identifizieren.

In meinen Gruppen und Workshops möchte ich den Teilnehmer*innen beibringen, wie sie freundlicher und liebevoller mit sich selbst umgehen können. Neben einer kleinen Weiterbildung zur Methodik probieren wir in der Gruppe verschiedene Übungen, darunter auch Methoden aus der bindungsorientierten und traumasensiblen Psychotherapie, aber auch aus der hypnosystemischen Therapie (nach Gunther Schmidt) aus.

Doku: "HIV-Test positiv: Leben mit dem Virus"

Menschen, die HIV-positiv sind und die Therapie konsequent einnehmen, sind für andere Menschen nicht mehr ansteckend. D.h. Sex ohne Kondom ist dann kein Risiko mehr. Tragt diese Botschaft hinaus in die Welt!


Ich arbeite mit Ansätzen aus der Akzeptanz- und Commitmenttherapie, dem Embodiment, aber auch mit Meditationen, Hypnose und hypnotherapeutischen Ansätzen.

Ich stelle den Teilnehmer*innen dazu Skills, Methoden und Techniken vor. Vorab gibt es einen theoretischen Input, der die psychophysiologischen Wechselwirkungen transparent erklärt und veranschaulicht, wie unser Gehirn arbeitet und wie und auf welchen Wegen wir uns selbst beruhigen und regulieren können.


Inhalte der Therapiegruppen sind u.a.:

  • wie wir unsere Ressourcen und Kompetenzen bewusster abrufen und neu vernetzen können
  • wie wir von Problemtrancen in Ressourcentrancen gelangen können
  • wie wir eine bessere Selbstfürsorge entwickeln können
  • wie wir uns besser schützen können
  • wie wir innere Sicherheit üben und herstellen können, wenn wir diskriminiert werden
  • wie wir uns von Flashbacks, Intrusionen, inneren Kritikern, selbstabwertenden Schemata und Antreibern distanzieren und diese utilisieren können
  • das Reflektieren unserer Ressourcen und Kraftquellen und wie wir diese bewusster im Alltag einsetzen könne

 

Daneben haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, eigene Themen zu sammeln und einzubringen. Auch können wir gruppentherapeutisch arbeiten, um die Anliegen der Teilnehmer*innen zu vertiefen.

Es können bis zu 25 Teilnehmer*innen an einer Gruppe teilnehmen.

Die Länge einer Therapiegruppe können wir individuell aushandeln. Es empfehlen sich aber mindestens 8 bis 12 Einheiten.

 

Zu meiner Person: Ich bin Psychotherapeut in eigener Praxis in Salzburg / Hamburg und in der Aidshilfe Salzburg und arbeite speziell mit HIV-positiven Menschen und LGBTIQA*.

"Ein Gespräch mit Dr. Gunther Schmidt: Psychotherapie als Passion"

Viele meiner Ansätze verdanke ich Gunther Schmidt, dem Meister unserer Zunft. Gunther Schmidt hat den hypnosystemischen Ansatz begründet, den ich in meiner Praxis sehr effektiv einsetze. Auch meine Gruppen sind stark von der Hypnosystemik und deren Haltung inspiriert.

Einen großen Dank an Gunther Schmidt für sein Lebenswerk!!

Ein Bild des Psychotherapeuten Florian Friedrich.
Verschwörungstheorien: Rufschädigung von Michaela Huber?
von Florian Friedrich 26. März 2026
Was sind Rituelle Gewalt und Satanic Ritual Abuse (SRA)? Rituelle Gewalt und SRA gibt es nicht, sie sind ein Märchen, eine Urbane Legende. Das Konstrukt ist eine Verschwörungstheorie, die unter Psychotherapeut*innen weit verbreitet ist und nicht hinterfragt wird. Die bekannte Traumatherapeutin Michaela Huber gilt als eine der Hauptvertreterinnen dieser Theorie. Das Narrativ behauptet, dass geheime Organisationen, wie etwa Satanssekten, im Untergrund Kinder missbrauchen, foltern, abrichten und mittels Mind Control fernsteuern. Rituelle Gewalt werde von der Politik, von der Justiz, von der Polizei und den Reichen und Mächtigen verschleiert. Gerade der nicht empirische Nachweis der Rituellen Gewalt sei ein Beweis für deren Existenz. Auch Behandlungsfehler durch Traumatherapeut*innen und das Suggerieren falscher Erinnerungen sind kein Beweis für die Existenz Ritueller Gewalt. Wer sich kritisch dagegen äußert, der wird massiv angefeindet und ihm wird rasch unterstellt, dass er selbst ein Teil dieser großen Verschwörung sei oder zumindest generell Gewalt an Kindern rechtfertige, ganz nach dem Motto: "Wer nicht für mich ist, ist gegen mich und auch gegen alle Opfer von Gewalt." Viele meiner Kolleg*innen wissen gar nicht, dass es sich bei dieser dümmlichen Theorie lediglich um ein Verschwörungsnarrativ handelt. Eine Klarstellung oder: Wer hat hier ihren eigenen einst guten Ruf geschädigt? Die bekannte Psychotherapeutin Michaela Huber verbreitet Verschwörungsgeschichten zu Satanismus, Satanic Panic und Ritueller Gewalt. Diese konnten bis heute nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden. Somit handelt es sich bei Ritueller Gewalt um eine Urbane Legende bzw. um ein Verschwörungsnarrativ, welches ein False-Memory-Syndrom suggerieren kann. Nachdem mir eine Kollegin auf einer Social-Media-Plattform unterstellt hat, ich würde bei der "renomierten" Kollegin Michaela Huber Rufschädigung und Diskreditierung begehen, dass diese mittlerweile entlastet worden sei (falsch!), dass ich ihren therapeutischen Ansatz abwerte (richtig, da fühle ich mich verstanden, wobei eine Verschwörungstheorie in meiner Welt kein psychotherapeutischer Ansatz ist) und dass mein Beitrag „vollkommen überflüssig sei“, habe ich ihr folgendes geantwortet: Michaela Huber gilt heute als sehr umstritten und wird sogar auf Wikipedia heftigst als Verschwörungstheoretikerin kritisiert. In Österreich würde ich Michaela Huber sofort bei der Ethikkommission melden, und eventuell würde ihr sogar die Zulassung als Psychotherapeutin entzogen werden, wenn sie sich nicht von ihren Verschwörungsgeschichten zur rituellen Gewalt distanziert. In Deutschland ist das leider etwas schwieriger. Michaela Huber wurde keinesfalls entlastet und konnte ihre Theorien bis heute nie beweisen. Ohne jedes Unrechtsbewusstsein oder die Bereitschaft, in einen wissenschaftlichen Dialog und Diskurs zu treten, verbreitet sie nach wie vor ihre esoterische Ideologie. So dürfen sich Psychotherapie-Schulen oder traumatherapeutische Ansätze, die einen seriösen Anspruch nach dem State-of-the-Art haben, nicht verhalten, so verhalten sich allerdings Sekten (was paradox ist, denn Huber postuliert ja, Satanssekten aufzudecken). Hier werden Huber und ihre Jünger*innen dem ganz ähnlich, was sie zu bekämpfen suchen.
trans*identität – Supervision und Teamsupervision
von Florian Friedrich 16. Februar 2026
Gruppensupervision für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Psychiater*innen, Gutachter*innen, Pädagog*innen, Therapeut*innen und andere Berufsgruppen Ich biete regelmäßig an Samstagen von 11 bis 13 Uhr eine kostenlose online Supervisionsgruppe / Intervisionsgruppe für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und Psychiater*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die trans*Personen auf ihrem Weg der Transition in ihr Wunschgeschlecht begleiten und/oder Gutachten bzw. Stellungnahmen für Hormontherapien und Operationen verfassen. In dieser Gruppe können wir alle viel voneinander lernen, Fallvignetten einbringen, unser Schwarmwissen bündeln, netzwerken und auch Länder übergreifend zusammenarbeiten. Die Gruppe ist offen, d.h. Sie können jederzeit dazustoßen. Ich selbst koordiniere die Gruppe nur, bin aber im Sinne der Intervision ein Teil der Gruppe und nicht deren Leiter. In der Gruppe können Einzelfälle, aber auch Themen eingebracht werden. Mögliche Themen sind: Gutachten erstellen Sorgen wegen Detransition und Fehldiagnosen Rechtliches und Haftung bei Detransition Autismus, ASS und ADHS in der Kombination mit trans*Identitäten genderfluide und non binäre Lebensweisen Rechtliche Aspekte Andere LGBTIQA* Themen Wann sind die nächsten Termine? Samstag, 21. Februar 2026 von 11 bis 13 Uhr Samstag, 25. April 2026 von 11 bis 13 Uhr Samstag, 4. Juli. 2026 von 11 bis 13 Uhr  Einzeln oder im Team Des Weiteren biete ich (kostenpflichtige) Supervisionen (einzeln oder Teamsupervision) und Coaching für helfende Berufsgruppen an, die mit trans*identen (transgender, transsexuellen, diversen, nicht binären, genderfluiden) Personen arbeiten, etwa für Pädagog*innen, Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und Gutachter*innen. Die Supervisionen sind auch online möglich. Viele Psychotherapeut*innen und Gutachter*innen sind sich unsicher, wie sie mit trans*Personen und der Geschlechtsidentität von Menschen arbeiten und therapeutisch vorgehen sollen und lehnen dann trans*idente und non-binäre Menschen ab. Unter Umständen liegt dies daran, dass trans*Personen oft gar keine klassische Psychotherapie benötigen, da es ja nicht um die Heilung von Symptomen oder einer psychischen Erkrankung geht, sondern vielmehr um eine aktive Unterstützung auf dem Weg der Transition und der persönlichen Entwicklung. Insofern stellt eine Zwangs-Psychotherapie für uns als Helfer*innen, aber auch für unsere Klient*innen / Patient*innen eine Restriktion dar, die oft als entwürdigend erlebt wird.
Somatopsychik – Wenn der Körper die Psyche beeinflusst
von Florian Friedrich 30. Januar 2026
Somatopsychik nach Gunther Schmidt: Wie der hypnosystemische Ansatz Körper & Psyche verbindet – verständlich erklärt & praxisnah.
Systemische Beratung und Therapie in Salzburg / Hamburg
von Florian Friedrich 27. Januar 2026
Hypnosystemisches Coaching Der hypnosystemische Ansatz geht auf den Arzt, Betriebswirten und Psychotherapeuten Gunther Schmidt zurück. Dieser war ein Schüler des Hypnotherapeuten Milton Erickson (1901-1980). Gunther Schmidt hat die lösungsorientierte systemische Familientherapie und Beratung mit der kompetenzaktivierenden Hypnotherapie Ericksons verbunden und damit die systemische Therapie massiv und nachhaltig weiterentwickelt. Gunther Schmidt ist ärztlicher Direktor der sysTelios Klinik , und er überzeugt mich von allen systemischen Therapeut*innen am meisten. Ich biete systemische und hypnosystemische Therapie, Beratung und Coaching in Salzburg und Hamburg an. Gerne komme ich auch in Ihren Betrieb. Existenzanalyse und Hypnosystemik Hören Sie den Podcast: Sounds of Science Spezial / Christian Kuhlmann, Alfried Längle & Gunther Schmidt - Hypnosystemik und Existenzanalyse