Mein Kind ist schwul/lesbisch/bisexuell - Beratung für Eltern

Florian Friedrich • 30. Juli 2025

Meine Hilfe und Coming-Out-Beratung in Salzburg, Wien, Hamburg und München

Wann und wie entwickelt sich die sexuelle Orientierung eines Menschen und in welchem Lebensalter ist sie fix?

Die sexuelle Orientierung steht bereits in der frühen Kindheit fest. Denn bereits in den ersten Lebensjahren entwickelt sich die sexuelle Orientierung eines Menschen. Viele Kinder spüren bereits im Kindergartenalter, dass sie nicht den gesellschaftlichen Erwartungen entsprechen und fühlen sich anders.

Warum ist das so?

In den meisten Kinderbüchern, in Filmen, Fernsehserien, Geschichten und Märchen wird Kindern vermittelt, dass Männer auf Frauen stehen und Frauen auf Männer. Da Kinder hochsensibel sind, spüren sie rasch, dass bei ihnen etwas anders ist als bei ihren heterosexuellen Freund*innen, wenn sie den gesellschaftlichen Erwartungen nicht entsprechen. Dieses Empfinden tritt oft schon im Kindergartenalter auf. Natürlich haben Kinder in diesem Alter noch kein Konzept von Heterosexualität, Homosexualität oder Bisexualität und können daher ihre Gefühle auch nicht als "heterosexuell", „homosexuell“ oder „bisexuell“ benennen. Sie sind aber tief verunsichert, spüren, dass sie andersartige Gefühle haben und haben mitunter den Eindruck, sich deshalb auch anders als ihre Altersgenoss*innen verhalten zu müssen. Mitunter rebellieren sie auch gegen die heteronormative Sozialisation und spielen mit den stereotypen Rollenerwartungen des Gegengeschlechts. Das Ganze tun Kinder natürlich nicht bewusst, sondern unbewusst.


Ich biete für Sie als Eltern psychologische Hilfe und Beratung an, wenn Ihr Sohn/Ihre Tochter bzw. Ihr Kind schwul, lesbisch oder bisexuell ist und Sie sich schwer damit tun.

Mein Kind ist homosexuell/bisexuell – Beratung und Hilfe

Homosexuelle Kinder experimentieren häufiger mit Geschlechterrollen

Auch kann es passieren, dass homosexuelle Kinder glauben, wenn sie sich nicht für das Gegengeschlecht interessieren, sondern für das gleiche Geschlecht, dann müssten sie auch selbst dem Gegengeschlecht angehören. Buben meinen dann mitunter, sie seien „weiblich“ und verhalten sich wie Mädchen, bei Mädchen kann es umgekehrt sein. Das passiert vor allem dann, wenn Kinder in konservativen, patriarchalischen oder homophoben Familien aufwachsen und ihre homosexuellen Gefühle unterdrücken müssen.
Diese Entwicklung, dass schwule Buben und lesbische Mädchen Verhaltensweisen des Gegengeschlechts an den Tag legen, ist heute übrigens seltener geworden, weil Kinder und Jugendliche mittlerweile viel besser über Homosexualität und Bisexualität aufgeklärt werden. So gibt es Theaterstücke für Kinder,
Bilderbücher, Kinderbücher und Geschichten, in denen Kindern homosexuelle/bisexuelle Lebensweisen verständlich gemacht werden und Homosexualität/Bisexualität als der Heterosexualität gleichwertig dargestellt wird. Zudem ist Homosexualität/Bisexualität selbstverständlicher geworden: Immer mehr Politiker*innen, Prominente, Künstler*innen und Personen des öffentlichen Lebens stehen zu ihrer Homosexualität/Bisexualität. Sie vermitteln dadurch ein Bild von Selbstverständlichkeit und dienen mitunter als Role-Models. Aus dem Gefühl heraus „anders“ zu sein entsteht dann bei den meisten Kindern und Jugendlichen nicht mehr der innere Druck, sich auch „anders“, also nicht-geschlechtskonform zu verhalten

Film: "Nicht akzeptiert: Mein Sohn kann NICHT schwul sein!"

trans*identität – Supervision und Teamsupervision
von Florian Friedrich 30. Juni 2026
Gruppensupervision für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Psychiater*innen, Gutachter*innen, Pädagog*innen, Therapeut*innen und andere Berufsgruppen Ich biete regelmäßig an Samstagen von 11 bis 13 Uhr eine kostenlose online Supervisionsgruppe / Intervisionsgruppe für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und Psychiater*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die trans*Personen auf ihrem Weg der Transition in ihr Wunschgeschlecht begleiten und/oder Gutachten bzw. Stellungnahmen für Hormontherapien und Operationen verfassen. In dieser Gruppe können wir alle viel voneinander lernen, Fallvignetten einbringen, unser Schwarmwissen bündeln, netzwerken und auch Länder übergreifend zusammenarbeiten. Die Gruppe ist offen, d.h. Sie können jederzeit dazustoßen. Ich selbst koordiniere die Gruppe nur, bin aber im Sinne der Intervision ein Teil der Gruppe und nicht deren Leiter. In der Gruppe können Einzelfälle, aber auch Themen eingebracht werden. Mögliche Themen sind: Gutachten erstellen Sorgen wegen Detransition und Fehldiagnosen Rechtliches und Haftung bei Detransition Autismus, ASS und ADHS in der Kombination mit trans*Identitäten genderfluide und non binäre Lebensweisen Rechtliche Aspekte Andere LGBTIQA* Themen Wann sind die nächsten Termine? Samstag, 5. September 2026 von 11 bis 13 Uhr Samstag, 7. November 2026 von 11 bis 13 Uhr  Einzeln oder im Team Des Weiteren biete ich (kostenpflichtige) Supervisionen (einzeln oder Teamsupervision) und Coaching für helfende Berufsgruppen an, die mit trans*identen (transgender, transsexuellen, diversen, nicht binären, genderfluiden) Personen arbeiten, etwa für Pädagog*innen, Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und Gutachter*innen. Die Supervisionen sind auch online möglich. Viele Psychotherapeut*innen und Gutachter*innen sind sich unsicher, wie sie mit trans*Personen und der Geschlechtsidentität von Menschen arbeiten und therapeutisch vorgehen sollen und lehnen dann trans*idente und non-binäre Menschen ab. Unter Umständen liegt dies daran, dass trans*Personen oft gar keine klassische Psychotherapie benötigen, da es ja nicht um die Heilung von Symptomen oder einer psychischen Erkrankung geht, sondern vielmehr um eine aktive Unterstützung auf dem Weg der Transition und der persönlichen Entwicklung. Insofern stellt eine Zwangs-Psychotherapie für uns als Helfer*innen, aber auch für unsere Klient*innen / Patient*innen eine Restriktion dar, die oft als entwürdigend erlebt wird.
Gemeinsame Kinder mit Narzissten: So schützt du dein Kind nach der Trennung
von Florian Friedrich 18. Juni 2026
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Ein roter, frischer Apfel liegt in zwei Händen. Der Hintergrund ist unscharf.
von Florian Friedrich 17. Juni 2026
Adipositas lässt sich mit hypnosystemischen Ansätzen und Hypnose selbstfürsorglich und selbstwirksam regulieren.
Ein Arzt spircht mit einem HIV-positiven Mann.
von Florian Friedrich 11. Juni 2026
Erfahren Sie, warum HIV-positive Männer oft länger leben als Männer ohne HIV-Infektion.