Agoraphobie und Klaustrophobie – psychologische Hilfe

Florian Friedrich • 3. August 2025

Angstkonfrontation in Salzburg, Hamburg, Wien und München

Ich biete psychologische Hilfe und Psychotherapie bei Agoraphobie und Klaustrophobie an. Ich arbeite mit verhaltenstherapeutischen und existenzanalytischen Ansätzen.

Agoraphobie und Klaustrophobie – psychologische Hilfe

Was ist Agoraphobie?

Bei der Agoraphobie handelt es sich um die Angst, über große, freie Plätze zu gehen, aber auch die Angst, überhaupt das Haus zu verlassen oder die Angst vor großen Menschenmengen.

Die Angst, sich nicht an einen sicheren Ort zurückziehen zu können, steht hier im Vordergrund. Beängstigend bei der Agoraphobie sind der geschlossene, aber auch der zu weite Raum, der keine Grenzen aufweist. Auch dort kann man sich verlieren, außer man läuft ganz am Rand. Oder Menschen gehen gebückt über den großen Platz, um das Sichtfeld zu verringern.

Film: "Was ist eine Agoraphobie?"

Was ist Klaustrophobie?

Die Klaustrophobie hingegen macht sich dann bemerkbar, wenn der Raum ganz eng wird, etwa beim Liftfahren oder beim Erstellen einer Computertomografie, wenn man in der Röhre liegen muss.

Beide Phobien haben gemeinsam, dass der/die Betroffene den Ort nicht schnell und augenblicklich verlassen kann. Er/sie fühlt sich völlig ausgeliefert. 


Die Diagnose

Folgende Symptome müssen vorliegen, damit die Agoraphobie diagnostiziert werden kann, wobei alle Kriterien erfüllt sein müssen: 

  • Die psychischen und vegetativen Symptome müssen primäre Manifestationen der Angst sein. Sie dürfen nicht auf anderen Symptomen wie Wahn- oder Zwangsgedanken beruhen.
  • Die Angst muss in mindestens zwei der umschriebenen Situationen auftreten: in Menschenmengen, auf öffentlichen Plätzen, bei Reisen mit weiter Entfernung von Zuhause oder bei Reisen alleine. 
  • Es besteht eine deutliche emotionale Belastung durch das Vermeiden der phobischen Situation. Die betroffenen Menschen haben die Einsicht, dass ihre Angst übertrieben ist.
  • Mindestens einmal nach dem Auftreten der Störung müssen in der befürchteten Situation zwei Angstsymptome vorhanden gewesen sein. 
  • Die Angstsymptome beschränken sich ausschließlich oder vornehmlich auf die gefürchtete Situation oder auf Gedanken daran. 
  • Zusätzlich gibt es eine Unterscheidung bei Vorliegen oder Fehlen einer Panikstörung (F40.00 ohne Panikstörung oder F40.01 mit Panikstörung)
Rituelle Gewalt und Mind Control  - Podcast
von Florian Friedrich 20. September 2026
Eine 13-teilige Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation und therapeutische Macht Die Diskussion über „rituelle Gewalt“ und „Mind Control“ bewegt sich zwischen realen Erfahrungen von Gewalt, traumatischen Folgen, wissenschaftlich umstrittenen Erklärungsmodellen und teilweise weitreichenden Verschwörungserzählungen. Diese Podcastreihe versucht, diese Ebenen voneinander zu unterscheiden. Dabei geht es nicht darum, sexualisierte oder organisierte Gewalt zu leugnen. Solche Gewalt ist real und kann schwere psychische Folgen haben. Gleichzeitig müssen auch weitreichende Behauptungen über geheime Täter-Netzwerke, satanistische Rituale, gezielte Persönlichkeitsspaltung oder Mind Control wissenschaftlich geprüft werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Erinnerungen entstehen und welche Rolle therapeutische Suggestion spielen kann. Denn eine therapeutische Beziehung ist niemals nur ein Gespräch unter Gleichen. Therapeut*innen verfügen über Wissen, Autorität und Einfluss. Gerade deshalb tragen sie eine besondere Verantwortung dafür, zwischen Beobachtung, Hypothese und Gewissheit zu unterscheiden. Die Reihe fragt unter anderem: Was ist über rituelle und organisierte sexualisierte Gewalt tatsächlich bekannt? Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die weitreichende RG-MC-Erzählung? Was wissen wir über Dissoziation und DIS? Wie entstehen Erinnerungen und wie können falsche Erinnerungen entstehen? Was bedeutet es, wenn Erinnerungen erst während einer Therapie auftauchen? Wo beginnt therapeutische Suggestion? Was geschieht, wenn eine therapeutische Theorie zum Deutungsrahmen für nahezu alles wird? Wie können Patient ihre eigene Autonomie bewahren? Was können Therapeut tun, wenn sie eine frühere Überzeugung inzwischen kritisch sehen? Wo liegen die Grenzen wissenschaftlicher Kritik und berufsrechtlicher Sanktionen? Und wie können wir über dieses Thema sprechen, ohne entweder Menschen zu entwerten oder unbelegte Behauptungen zu bestätigen? Die Perspektive der Reihe ist hypnosystemisch: Nicht jede Erfahrung muss sofort abschließend erklärt werden. Zustände, Gefühle, Körperreaktionen und innere Anteile können ernst genommen und therapeutisch bearbeitet werden, ohne daraus automatisch eine bestimmte historische Geschichte abzuleiten. Denn: Wir können Menschen glauben, ohne jede Interpretation ihrer Vergangenheit zu glauben. Wir können Trauma behandeln, ohne eine bestimmte Tätergeschichte vorauszusetzen. Und wir können sagen: „Ich weiß es nicht.“ Diese Unsicherheit muss kein therapeutisches Defizit sein. Sie kann der Raum sein, in dem Selbstbestimmung wieder möglich wird.  Die 13 Folgen: Rituelle Gewalt & Mind Control – Was ist wissenschaftlich belegt? Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Eine Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation, Suggestion, therapeutische Verantwortung und die Freiheit, die eigene Geschichte selbst zu hinterfragen.
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Wer unter Dauerstress oder Angst leidet, identifiziert sich oft völlig mit dem eigenen Schmerz. Erfahre, wie du deine psychischen Zustände gezielt verändern kannst.
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Willkommen zu deinem 52-wöchigen Jahres-Curriculum für somatische Selbstregulation.