Sozialarbeiter*innen - Supervision und Coaching

Florian Friedrich • 17. November 2025

Supervision im Team und einzeln für Sozialarbeiter*innen in Salzburg, Hamburg und Wien

Supervision bedeutet ein gemeinsames Reflektieren des beruflichen Handelns.

Ich habe selbst Soziale Arbeit studiert, arbeite seit vielen Jahren im Sozial- und Gesundheitsbereich und biete Coaching und Supervision für Sozialpädagog*innen, Sozialarbeiter*innen und andere helfende Berufe an - einzeln oder im Team. Supervisionen sind Vorort in meiner Praxis in Salzburg, aber auch online möglich. In Salzburg, Wien und Hamburg komme ich auch gerne in Ihre Einrichtung.

Sozialpädagog*innen - Supervision und Coaching

Soziale Arbeit ist eine herausfordernde Profession

Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen unterstützen Menschen, die sich in schwierigen biopsychosozialen Problemlagen befinden, wie etwa Überschuldung, Armut, Obdachlosigkeit und beruflicher Rehabilitation. Dabei ist Soziale Arbeit immer auch Beziehungsarbeit und geht deshalb mit emotionalen Belastungen einher. Die Adressat*innen sind oft schwer körperlich, psychisch oder sexuell traumatisiert.


Dabei verändern sich die rechtlichen Rahmenbedingungen und Konzepte, die organisatorischen Abläufe und institutionellen Strukturen häufig rasch. Soziale Arbeit wird zunehmend komplexer, und es bleibt weniger Zeit für informelle und persönliche Kontakte, Weiterbildungen, Fortbildungen und fachlichen Austausch.

Film. "Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter | Deutschlands wichtigste Jobs"

Was sind typische Belastungen in der Sozialen Arbeit?

Belastend kann zudem das Doppel- oder Tripelmandat sein. Die unterschiedlichen Mandate erfordern von professionellen Helfer*innen einen ständigen Balanceakt zwischen humanistischer Nähe und beruflicher Distanz.



Weitere Belastungen innerhalb der Sozialen Arbeit sind

  • Zeitdruck
  • Personalmangel
  • Personalwechsel
  • organisatorische Veränderungen


Dabei geraten Helfer*innen oft an ihre eigenen Grenzen und fühlen sich hilflos. Manche Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen kommen in Zustände tiefer Erschöpfung oder in ein Burnout.

Doku: "Mythos Sozialpädagogik - Ein Studium für Leute mit Herzensverstand"

Meine Hilfe als Supervisor

Supervision und Coaching sind eine gute Prävention, um das Risiko von Burnout zu verringern, Spaltungen in Teams vorzubeugen und Konflikte innerhalb von Teams zu lösen.

Ich arbeite systemisch und lösungsorientiert, aber auch Ihre Probleme als Mitarbeiter*in oder im Team liegen im Fokus meiner Supervision. Gerne setze ich auch Methoden wie Achtsamkeit, Meditationen und Autogenes Training ein.

Dabei stehen Sie als Mitarbeiter*in im Mittelpunkt, und ich stehe Ihnen beratend zur Seite.


Supervision hilft Ihnen

  • auch in schwierigen und belastenden Situationen, kompetent und professionell zu handeln
  • die Rahmenbedingungen Ihrer Organisation mitzugestalten
  • im Team und mit Klient*innen besser zu kommunizieren und Konflikte humanistisch, authentisch und gewaltfrei zu lösen
  • unterschiedliche, ambivalente und widersprüchliche Mandate, Aufgaben und Rollen zu klären und zu reflektieren
  • die Zielgruppen zu klären
  • die Stärken und Ressourcen Ihrer Persönlichkeit optimal für Ihren beruflichen Alltag zu nutzen


Kontaktieren Sie mich! Ich freue mich auf Sie und Ihr Team.

Florian Friedrich als Bastian im Theaterstück DER DRESSIERTE MANN
von Hannes Heissl 30. August 2026
Mein aktuelles Schauspielprojekt in der Rolle des Bastian Der dressierte Mann von John von Düffel Nach dem gleichnamigen Bestseller von Esther Vilar. Vilar dreht den Spieß um. Sie behauptet: Nicht die Männer unterdrücken die Frauen, sondern Frauen dressieren die Männer seit Jahrhunderten. Frauen nutzen Sex, Liebe und die Mutterrolle als Machtmittel. Dafür lassen sie sich aushalten und versorgen. Männer arbeiten, machen Krieg, zahlen - und bekommen dafür “Zuneigung” und Sex. Sie sind also die eigentlichen „Sklaven“. “Der Mann ist dressiert wie ein Haustier. Er glaubt frei zu sein, ist aber abhängig.” Das Buch löste 1971 einen riesigen Skandal aus. Von Feministinnen gehasst, von Männern gefeiert. Bis heute extrem umstritten. Es ist in dem Buch eine provokante These, dass die klassische Rollenverteilung Frauen bevorteilt und Männer ausbeutet. Bis heute ein Provokations-Bestseller. Der Vorverkaufspreis beträgt 16 Euro, an der Abendkasse 18 Euro. Ermäßigungen gibt es für Jugendliche sowie für (Schüler-)Gruppen ab zehn Personen. Reservierungen: Freiraum Oberndorf: 0664 / 6431727 Theatergruppe Oberndorf: 0677 / 62551846 E-Mail: info@freiraumoberndorf.at Ich freue mich. die tolle Rolle des Bastian zu spielen, eine Rolle, die man(n) sich nur wünschen kann.
Weiße Rosen in einem Rosengarten vor schneebedeckten Bergen – poetisches Bild für Selbstreflexion
von Florian Friedrich 30. August 2026
Podcast über Psychotherapie und Hypnosystemik: Selbstwert, innere Muster, Glaubenssätze und die Frage, wie wir anders mit uns selbst umgehen können.
Mensch zwischen verschiedenen inneren Zuständen – Hypnosystemik und Selbstregulation
von Florian Friedrich 21. August 2026
Du bist nicht dein Zustand: Erfahren Sie, wie innere Zustände Wahrnehmung und Verhalten beeinflussen und wie Hypnosystemik neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet.
Verschwörungstheorien: Rufschädigung von Michaela Huber?
von Florian Friedrich 14. August 2026
Was sind Rituelle Gewalt und Satanic Ritual Abuse (SRA)? Rituelle Gewalt und SRA gibt es nicht, sie sind ein Märchen, eine Urbane Legende. Das Konstrukt ist eine Verschwörungstheorie, die unter Psychotherapeut*innen weit verbreitet ist und nicht hinterfragt wird. Die bekannte Traumatherapeutin Michaela Huber gilt als eine der Hauptvertreterinnen dieser Theorie. Das Narrativ behauptet, dass geheime Organisationen, wie etwa Satanssekten, im Untergrund Kinder missbrauchen, foltern, abrichten und mittels Mind Control fernsteuern. Rituelle Gewalt werde von der Politik, von der Justiz, von der Polizei und den Reichen und Mächtigen verschleiert. Gerade der nicht empirische Nachweis der Rituellen Gewalt sei ein Beweis für deren Existenz. Auch Behandlungsfehler durch Traumatherapeut*innen und das Suggerieren falscher Erinnerungen sind kein Beweis für die Existenz Ritueller Gewalt. Wer sich kritisch dagegen äußert, der wird massiv angefeindet und ihm wird rasch unterstellt, dass er selbst ein Teil dieser großen Verschwörung sei oder zumindest generell Gewalt an Kindern rechtfertige, ganz nach dem Motto: "Wer nicht für mich ist, ist gegen mich und auch gegen alle Opfer von Gewalt." Viele meiner Kolleg*innen wissen gar nicht, dass es sich bei dieser dümmlichen Theorie lediglich um ein Verschwörungsnarrativ handelt. Eine Klarstellung oder: Wer hat hier ihren eigenen einst guten Ruf geschädigt? Die bekannte Psychotherapeutin Michaela Huber verbreitet Verschwörungsgeschichten zu Satanismus, Satanic Panic und Ritueller Gewalt. Diese konnten bis heute nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden. Somit handelt es sich bei Ritueller Gewalt um eine Urbane Legende bzw. um ein Verschwörungsnarrativ, welches ein False-Memory-Syndrom suggerieren kann. Nachdem mir eine Kollegin auf einer Social-Media-Plattform unterstellt hat, ich würde bei der "renomierten" Kollegin Michaela Huber Rufschädigung und Diskreditierung begehen, dass diese mittlerweile entlastet worden sei (falsch!), dass ich ihren therapeutischen Ansatz abwerte (richtig, da fühle ich mich verstanden, wobei eine Verschwörungstheorie in meiner Welt kein psychotherapeutischer Ansatz ist) und dass mein Beitrag „vollkommen überflüssig sei“, habe ich ihr folgendes geantwortet: Michaela Huber gilt heute als sehr umstritten und wird sogar auf Wikipedia heftigst als Verschwörungstheoretikerin kritisiert. In Österreich würde ich Michaela Huber sofort bei der Ethikkommission melden, und eventuell würde ihr sogar die Zulassung als Psychotherapeutin entzogen werden, wenn sie sich nicht von ihren Verschwörungsgeschichten zur rituellen Gewalt distanziert. In Deutschland ist das leider etwas schwieriger. Michaela Huber wurde keinesfalls entlastet und konnte ihre Theorien bis heute nie beweisen. Ohne jedes Unrechtsbewusstsein oder die Bereitschaft, in einen wissenschaftlichen Dialog und Diskurs zu treten, verbreitet sie nach wie vor ihre esoterische Ideologie. So dürfen sich Psychotherapie-Schulen oder traumatherapeutische Ansätze, die einen seriösen Anspruch nach dem State-of-the-Art haben, nicht verhalten, so verhalten sich allerdings Sekten (was paradox ist, denn Huber postuliert ja, Satanssekten aufzudecken). Hier werden Huber und ihre Jünger*innen dem ganz ähnlich, was sie zu bekämpfen suchen.