Orgasmusstörungen bei Frauen - Sexualtherapie Salzburg

Florian Friedrich • 23. Juli 2025

Was sind Orgasmusstörungen?

Eine Orgasmusstörung liegt erst dann vor, wenn eine Frau subjektiv darunter leidet, dass sie nicht oder zu selten einen Orgasmus bekommt. Die Orgasmusstörung kann innerpsychische (z.B. eigener Leistungsdruck, Ängste) oder paardynamische Ursachen haben (etwa unausgesprochene Konflikte innerhalb der Partnerschaft).


Ich biete psychologische Hilfe, Sexualberatung und Sexualtherapie für Frauen an, die unter Orgasmusstörungen leiden - in Salzburg, online auch in Wien, München, Hamburg und Berlin.

Orgasmusstörungen bei Frauen - Sexualtherapie

Orgasmusstörungen bei Frauen haben selten körperliche Ursachen. In der Psychotherapie bzw. Sexualtherapie sollte immer ergründet werden, welche individuelle Bedeutung der (fehlende) Orgasmus für die betroffene Frau hat. 

So kann etwa ein*e Sexualpartner*in einer Frau Druck und Stress machen, sie solle doch endlich einen Orgasmus bekommen. Vielleicht möchte die Frau im tiefsten Inneren in dieser Situation aber keinen Orgasmus erleben und passt sich zu sehr dem Leistungsdruck der Partnerin/des Partners an. In meiner Praxis suchen mich u.a. Paare auf, die beide vom/von der Partner*in einen Orgasmus fordern, um selbst bestätigt zu werden. Kommt der/die andere dann nicht zum Orgasmus, sind sie selbst gekränkt und verletzt.

 Soviel Druck und Stress hat natürlich nichts mehr mit einer freien und lustvollen Sexualität zu tun und zeigt auf, wie komplex und verfahren die Sexualität in einer Partnerschaft sein kann. 


Auch Ängste, ohne Orgasmus keine richtige Frau zu sein, können untergründig mitschwingen. In unserer Konsum- und Leistungsgesellschaft wird von Frauen ein non-plus-ultra-Orgasmus repressiv erwartet. Am Orgasmus können sich darüber hinaus etliche innerseelische Konflikte aufhängen, wie ein schlechtes Selbstwertgefühl, das Bedürfnis nach bedingungsloser Liebe oder der Wunsch nach völliger Körperbeherrschung und Kontrolle. So manche Frau fühlt sich hilflos und ohnmächtig, wenn Sie keinen Orgasmus bekommt und entwickelt ein leistungssportliches Abmühen um den Orgasmus. Dieser stellt sich dann natürlich erst recht nicht ein. 


Meine Hilfe als Sexualtherapeut

In der Sexualtherapie helfe ich Frauen, ihre authentischen Bedürfnisse und Emotionen beim Sex wieder zu spüren, die eigenen Bedürfnisse und Impulse ernst zu nehmen, sich selbst besser kennenzulernen und zu verstehen und besser für sich selbst zu sorgen. Auch die Frage, was überhaupt erregend und lustvoll ist, ist essenziell, wenn es um den weiblichen Orgasmus geht.

Film: "Der Weiblichen Orgasmus erklärt"

Florian Friedrich als Bastian im Theaterstück DER DRESSIERTE MANN
von Hannes Heissl 30. August 2026
Mein aktuelles Schauspielprojekt in der Rolle des Bastian Der dressierte Mann von John von Düffel Nach dem gleichnamigen Bestseller von Esther Vilar. Vilar dreht den Spieß um. Sie behauptet: Nicht die Männer unterdrücken die Frauen, sondern Frauen dressieren die Männer seit Jahrhunderten. Frauen nutzen Sex, Liebe und die Mutterrolle als Machtmittel. Dafür lassen sie sich aushalten und versorgen. Männer arbeiten, machen Krieg, zahlen - und bekommen dafür “Zuneigung” und Sex. Sie sind also die eigentlichen „Sklaven“. “Der Mann ist dressiert wie ein Haustier. Er glaubt frei zu sein, ist aber abhängig.” Das Buch löste 1971 einen riesigen Skandal aus. Von Feministinnen gehasst, von Männern gefeiert. Bis heute extrem umstritten. Es ist in dem Buch eine provokante These, dass die klassische Rollenverteilung Frauen bevorteilt und Männer ausbeutet. Bis heute ein Provokations-Bestseller. Der Vorverkaufspreis beträgt 16 Euro, an der Abendkasse 18 Euro. Ermäßigungen gibt es für Jugendliche sowie für (Schüler-)Gruppen ab zehn Personen. Reservierungen: Freiraum Oberndorf: 0664 / 6431727 Theatergruppe Oberndorf: 0677 / 62551846 E-Mail: info@freiraumoberndorf.at Ich freue mich. die tolle Rolle des Bastian zu spielen, eine Rolle, die man(n) sich nur wünschen kann.
Weiße Rosen in einem Rosengarten vor schneebedeckten Bergen – poetisches Bild für Selbstreflexion
von Florian Friedrich 30. August 2026
Podcast über Psychotherapie und Hypnosystemik: Selbstwert, innere Muster, Glaubenssätze und die Frage, wie wir anders mit uns selbst umgehen können.
Mensch zwischen verschiedenen inneren Zuständen – Hypnosystemik und Selbstregulation
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Du bist nicht dein Zustand: Erfahren Sie, wie innere Zustände Wahrnehmung und Verhalten beeinflussen und wie Hypnosystemik neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet.
Verschwörungstheorien: Rufschädigung von Michaela Huber?
von Florian Friedrich 14. August 2026
Was sind Rituelle Gewalt und Satanic Ritual Abuse (SRA)? Rituelle Gewalt und SRA gibt es nicht, sie sind ein Märchen, eine Urbane Legende. Das Konstrukt ist eine Verschwörungstheorie, die unter Psychotherapeut*innen weit verbreitet ist und nicht hinterfragt wird. Die bekannte Traumatherapeutin Michaela Huber gilt als eine der Hauptvertreterinnen dieser Theorie. Das Narrativ behauptet, dass geheime Organisationen, wie etwa Satanssekten, im Untergrund Kinder missbrauchen, foltern, abrichten und mittels Mind Control fernsteuern. Rituelle Gewalt werde von der Politik, von der Justiz, von der Polizei und den Reichen und Mächtigen verschleiert. Gerade der nicht empirische Nachweis der Rituellen Gewalt sei ein Beweis für deren Existenz. Auch Behandlungsfehler durch Traumatherapeut*innen und das Suggerieren falscher Erinnerungen sind kein Beweis für die Existenz Ritueller Gewalt. Wer sich kritisch dagegen äußert, der wird massiv angefeindet und ihm wird rasch unterstellt, dass er selbst ein Teil dieser großen Verschwörung sei oder zumindest generell Gewalt an Kindern rechtfertige, ganz nach dem Motto: "Wer nicht für mich ist, ist gegen mich und auch gegen alle Opfer von Gewalt." Viele meiner Kolleg*innen wissen gar nicht, dass es sich bei dieser dümmlichen Theorie lediglich um ein Verschwörungsnarrativ handelt. Eine Klarstellung oder: Wer hat hier ihren eigenen einst guten Ruf geschädigt? Die bekannte Psychotherapeutin Michaela Huber verbreitet Verschwörungsgeschichten zu Satanismus, Satanic Panic und Ritueller Gewalt. Diese konnten bis heute nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden. Somit handelt es sich bei Ritueller Gewalt um eine Urbane Legende bzw. um ein Verschwörungsnarrativ, welches ein False-Memory-Syndrom suggerieren kann. Nachdem mir eine Kollegin auf einer Social-Media-Plattform unterstellt hat, ich würde bei der "renomierten" Kollegin Michaela Huber Rufschädigung und Diskreditierung begehen, dass diese mittlerweile entlastet worden sei (falsch!), dass ich ihren therapeutischen Ansatz abwerte (richtig, da fühle ich mich verstanden, wobei eine Verschwörungstheorie in meiner Welt kein psychotherapeutischer Ansatz ist) und dass mein Beitrag „vollkommen überflüssig sei“, habe ich ihr folgendes geantwortet: Michaela Huber gilt heute als sehr umstritten und wird sogar auf Wikipedia heftigst als Verschwörungstheoretikerin kritisiert. In Österreich würde ich Michaela Huber sofort bei der Ethikkommission melden, und eventuell würde ihr sogar die Zulassung als Psychotherapeutin entzogen werden, wenn sie sich nicht von ihren Verschwörungsgeschichten zur rituellen Gewalt distanziert. In Deutschland ist das leider etwas schwieriger. Michaela Huber wurde keinesfalls entlastet und konnte ihre Theorien bis heute nie beweisen. Ohne jedes Unrechtsbewusstsein oder die Bereitschaft, in einen wissenschaftlichen Dialog und Diskurs zu treten, verbreitet sie nach wie vor ihre esoterische Ideologie. So dürfen sich Psychotherapie-Schulen oder traumatherapeutische Ansätze, die einen seriösen Anspruch nach dem State-of-the-Art haben, nicht verhalten, so verhalten sich allerdings Sekten (was paradox ist, denn Huber postuliert ja, Satanssekten aufzudecken). Hier werden Huber und ihre Jünger*innen dem ganz ähnlich, was sie zu bekämpfen suchen.